Los ging es für 50 Teams: Sie nehmen an der vierten Mille Fiori teil und werden in ihren Oldtimer eine Rallye absolvieren. Erstes Etappenziel war Garmisch-Partenkirchen. Für uns dabei ist Peter Neumann, er berichtet live von der Oldtimer-Tour.
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Peter Neumann berichtet aktuell in seinem Blog Start Mille Fiori
„Ladies and Gentlemen, please start your engines.” Mit diesen Worten gab Hilmar Wörnle, Chef des Konstanzer Stadtmarketings, den Startschuss für die vierte Auflage der Mille Fiori, einer Oldtimer-Ausfahrt der Extraklasse mit dem Start- und Zielpunkt Konstanz. Und die 50 Teams ließen sich nicht lange bitten. Schließlich hatten viele von ihnen schon lange Anfahrten an den Bodensee auf sich genommen, um an der viertägigen Tour teilnehmen zu können.
Mit am Start im Schlosshof auf der Insel Mainau waren viele Autos aus Konstanz und Umgebung, aber auch Teams aus Berlin, dem Vogtland und Niedersachsen, aus der Schweiz, Österreich und den Niederlanden.
Und was die Teams mitgebracht hatten, hätte jedem Automobilmuseum gut zu Gesicht gestanden: Vom klassischen MG-Roadster aus den 40ern bis zum BMW Supersportwagen aus den 70ern war alles am Start, was im Automobilbau Rang und Namen hat. Viele der Fahrer hatten noch am Morgen letzte Hand an ihre Autos gelegt und sie nach der langen Fahrt auf Hochglanz poliert. Ziel der ersten Etappe war Garmisch-Partenkirchen.
Und die Organisatoren der Rundfahrt hatten ganze Arbeit geleistet: Auf die schönsten Nebenstrecken rund um den Bodensee, das Allgäu und das benachbarte Österreich führte die Tour, die mit einer Gesamtlänge von rund 300 Kilometern und mehreren Pass-Fahrten den alten Autos alles abverlangte. Und so dauerte es auch nicht lange, bis die ersten Ausfälle zu beklagen waren. Kein Problem für das Team des Stadtmarketing, das die Rundfahrt seit vier Jahren betreut: Mit zwei Service-Teams konnten die Probleme der Autos schnell behoben werden.
Am Ende kamen alle Fahrer samt Fahrzeugen am Etappenziel an. Auch eine Leistung der hervorragenden Organisation der Tour. Das ist mit ein Grund, warum die Mille Fiori schon vier Jahre nach ihrer Premiere einen guten Ruf in der Oldtimer-Szene hat. Natürlich kann sich das Renommee nicht mit der legendären Mille Miglia, den 1000 Meilen von Brescia nach Rom und zurück, messen. Aber das Organisationsteam rund um Hilmar Wörnle hat es schon nach kurzer Zeit geschafft, dass sich weit mehr Teams um die Teilnahme bewerben, als Plätze zur Verfügung stehen. Kein Wunder, denn die Mille Fiori hat auch in diesem Jahr schon wieder Tausende Schaulustige an die Strecke gebracht.
Kein Ort zwischen Konstanz und Garmisch-Partenkirchen, wo die Teilnehmer der Fahrt nicht von Oldtimer-Fans am Straßenrand begrüßt und beklatscht wurden. Heute geht die Mille Fiori auf ihre zweite Etappe von Bayern nach Italien. Ziel ist Bozen. Am Samstag ist wieder Ankunft auf der Mainau.