Mein

Konstanz Lübeck aus der Innensicht

27.02.2008
Artikel drucken
Schlagwörter


Lübeck ist eine prächtige Stadt und kann mit den drei Nobelpreisträgern Thomas Mann, Günter Grass und Willy Brandt aufwarten. Wie sehen aber die Einwohner selbst ihre Stadt und die Bewohner? Der ehemalige Finanzsenator Gerd Rischau sagt: "Für mich ist der Lübecker sehr selbstkritisch. Ich habe das Gefühl, es gibt keine Stadt, wo man so oft kritische Töne über das Innenleben hört. Lübeck ist aber auch eine sehr weltoffene Stadt." Kai Dordowsky, Redakteur der Lübecker Nachrichten, ist genau gegenteiliger Meinung: "Wir haben zwar eine phantastische Altstadt, ein tolles Kultur- und Freizeitangebot und die Stadt ist unheimlich grün. Aber Lübeck ist manchmal nicht richtig weltoffen", findet er. Außerdem seien die Rad- und Fußwege in desolatem Zustand. "Und wir haben leider keinen guten Fußballverein", sagt er. Lisa Kolthoff betreibt in der Hansestadt eine Maßschneiderei. Ihr gefallen an Lübeck besonders die kleinen Geschäfte in den Seitenstraßen. "Die ganzen Ketten in der Haupteinkaufsstraße finde ich furchtbar", sagt sie. Lisa Kolthoff wurde in Friedrichshafen geboren, zog aber schon als Kind in den Norden. Über Konstanz weiß sie nur eines: "Konstanz liegt am Bodensee, wer's nicht glaubt, fahr' hin und seh", rezitiert sie. Für die Niederegger-Auszubildende Katharina Wulf ist das Holstentor, Wahrzeichen der Stadt, das Besondere an Lübeck. "Und natürlich das Marzipan", sagt Katharina. (kis)

Konstanz
zu diesem Artikel sind keine Beiträge vorhanden
Schreiben Sie Ihre Meinung
Überschrift
Text


noch 1000 Zeichen


Informiert bleiben:
Bei jedem neuen Kommentar in dieser Diskussion erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung