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Konstanz Lieber OB-Kandidat als Schmeißfliege

13.02.2012
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Der Bunte Abend der Narrenzunft Moorschrat bot allerlei Getier beim „Scheunenfest“.

Allerlei Getier ließ die Narrenzunft Moorschrat bei ihrem „Scheunenfest uff'm Bauerehof“ in die Kapitän-Romer-Halle ein: Kühe, Hennen, Schweine und sogar eine fette Schmeißfliege. Die Zeit beim Bunten Abend verging wie im Flug. Langeweile gab es bei der bis nach Mitternacht dauernden Veranstaltung nicht.

Etwas Pech hatte am Freitagabend das Jugendballett mit seiner Aufführung „Bauer sucht Vogelscheuche“: Der Tanz zum Schlusslied fiel wegen eines Fehlers in der Technik aus. Aber bei der verdienten Zugabe konnte es diesen schließlich noch vorführen. Auch das Männerballett (verkleidet als rosa Schweinchen tanzend im Schweinestall), das Damenballett als Lasso-Ladies (Motto: „Ergebt euch lieber gleich“) und das Gardeballett verdienten sich ebenfalls eine Zugabe.

Den Reigen der Sketche eröffneten die „Zwei Hennen vom Bauerehof“, gespielt von Yvonne Spöttl und Hartmut Görig. Ihr Leben als Federvieh hatten sie ordentlich satt, denn es gebe stets nur Körner zum Fressen, und „das ist ja noch schlimmer als beim Dschungelcamp, wo es wenigstens Würmer gibt“. In „Alles nur in meinem Schopf“ erklärte Peter Eisenbarth den staunenden Zuhörern die Vielfalt der allgegenwärtigen Marke „Sale“ (Englisch für Ausverkauf). Die politischen Witze blieben an diesem Abend eine Seltenheit, wie ein Besucher erfreut bemerkte. Aber Eisenbarth konnte sich eine Spitze nicht verkneifen: „Gott verschone euch vorm OB, der Pest und Wollmatingen.

“ Apropos Wollmatingen: Die Bewohner dieses Teilorts mussten neben den Dingelsdorfern den meisten Spott über sich ergehen lassen. Dafür bot der OB – oder besser, der anstehende Wahlkampf – dem „Bue vom Land“ (Lothar Bottlang aus Langenrain) eine attraktive Zukunftsaussicht. Da er das Landleben satt habe, werde er mit 110 Prozent aller Stimmen gewählt, verkündete er und bekräftige dies mit einem Lied, bei dem ihn Wilfried Kutter auf der Gitarre begleitete. Zuvor hatte der Bue bekannt, dass er stets davon träume, eine „Fliege vom Stamme Schmeiß“ zu sein und dabei viel Schreckliches erlebe.

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