Die Papst-Figur des Bildhauers Peter Lenk, die künftig im Konstanzer Bahnhof stehen wird, sorgt landesweit für Wirbel.
Bildhauer Peter Lenk hat mal wieder
seine Schlagzeilen. Die Papst-Figur,
die künftig in der Mobilitätszentrale
im Bahnhof stehen wird,
beschäftigt die Politik in Stuttgart.
„Bild online“ sorgt mit einem Bericht
für reichlich Wirbel: Die
Skulptur zeige den nackten Papst
Benedikt XVI., heißt es im Bericht.
In der CDU-Zentrale in der Landeshauptstadt
herrsche helles
Entsetzen.
Was die Konstanzer
wissen, die Stuttgarter aber offensichtlich
nicht: Es geht um das
Papsttum in der Zeit des Konstanzer
Konzils und nicht um Ratzinger.
Daher trägt die Imperia im
Hafen das Original der Skulptur in
ihrer Hand. Münsterpfarrer Mathias
Trennert-Helwig wird im Bericht
ebenfalls zitiert: „Wenn die Stadtverwaltung
unsere Touristen so
begrüßen will, dann soll sie das
tun. Jeder blamiert sich so, wie er
kann.“
Lenk wird das alles als
Punktsieg werten. Schließlich gibt
es eine kleine Fehde mit der Zeitung
in Berlin, nachdem die Redaktion
ein Lenk-Kunstwerk jeden Tag
vor Augen hat: An der taz-Fassade
gegenüber ist der Bild-Chefredakteur
mit mächtigen Geschlechtsteil
zu sehen.
Aufstellung der Skulptur von Peter Lenk
es polarisiert,
es wird diskutiert.
Ziel erreicht.
es polarisiert,
es wird diskutiert.
Ziel erreicht.