Pfarrer Andreas Rudiger von der Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen wird am Sonntag,
3. Oktober, 11 Uhr, einen Zeltgottesdient halten. „Man muss das Bewusstsein schärfen, dass die Kirche auch zu den Menschen geht“, sagt er schlicht. Und das Oktoberfestzelt sei durchaus ein Raum, wo man „eine würdige katholische Liturgie“ halten könne. Seine Erfahrungen sind durchwegs positiv. „Es war alles wunderbar organisiert, angefangen vom Altar über den Einzug der Ministranten, der feierliche Stimmung mitbringt, bis hin zu der musikalischen Umrahmung durch die Musikkapelle Rulfingen.“ Und Pfarrer Andreas Rudiger bemerkt: „Vor allem liegt Hans Fetscher einiges daran, dass auch kulturelle sowie christlich-religiöse Akzente gesetzt werden.“
Das können Wolfgang Müller-Fehrenbach und Christoph Jung vom Orgelbauverein St. Gebhard bestätigen. Die Orgel der rechtsrheinischen Kirche St. Gebhard gibt nämlich seit einem Jahr keinen Ton mehr von sich. Totalausfall ist aufgrund eines Hagelschadens zu beklagen. Damit fehlt nicht nur der würdige Akzent für alle Gottesdienste, sondern auch eine für das gesamte rechtsrheinische Gebiet wesentliche Konzertorgel. Unter dem Motto „Ein großer Klang für Petershausen“ sammelt der Orgelbauverein tatkräftig Spenden für den Orgelneubau.
