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Konstanz Kult-Kneipen-Nacht: Die Nacht der Cover-Stars

Mit orangefarbenem Armband und schwarzem Orientierungsplan ausgestattet, waren sie unterwegs: Hunderte Besucher waren am Samstagabend in der Konstanzer Innenstadt auf der Suche nach der Coverband ihres Geschmacks. In 17 Kneipen spielten 17 Tribute-Gruppen, also jene, die die Musik großer Vorbilder imitierten. Am Anfang stand die Qual der Wahl – oder der Zufall.

Die härtere musikalische Gangart schlagen „The Greedy Bastards“ ein. Sie covern Metallica – zur Freude der Metal-Freunde. Bilder: Susanne Pantel
Die härtere musikalische Gangart schlagen „The Greedy Bastards“ ein. Sie covern Metallica – zur Freude der Metal-Freunde. Bilder: Susanne Pantel |

Mit orangefarbenem Armband und schwarzem Orientierungsplan ausgestattet, waren sie unterwegs: Hunderte Besucher waren am Samstagabend in der Konstanzer Innenstadt auf der Suche nach der Coverband ihres Geschmacks. In 17 Kneipen spielten 17 Tribute-Gruppen, also jene, die die Musik großer Vorbilder imitierten. Am Anfang stand die Qual der Wahl – oder der Zufall.

Über 2000 Besucher wollten sich laut Tom Naumann vom Veranstalter X-Events die Kneipen-Nacht nicht entgehen lassen. Im Café Aran an der Marktstätte herrschte eine halbe Stunde vor Beginn gespannte Erwartung. Dort, wo sonst das Speiseeis lagert, kühlte das Bier mit Eiswürfeln aus einem blauen Plastiksack. Alle Deko-Kleinigkeiten waren entfernt., Los ging es hier mit Musik von den Rolling Stones. „Stoned“ spielten Hard Rock vom Feinsten mit Originalfrisuren und flippigem Frontmann. Bei La Piazza ging es weiter mit Jimi Hendrix. Mit beeindruckenden Gitarren-Soli und passender Band waren „The Voodoo Childs“ zweifellos einer der musikalischen Höhepunkte. Im Casablanca war bei Depeche Mode kaum ein Durchkommen möglich. Aber auch ohne Bühnen-Sichtmöglichkeit war klar: die Jungs von „Excited“ wissen, was sie tun.

Auf der Straße gab es immer wieder Diskussionen wie zum Beispiel: „Ach komm' Schatz, nur für ein Lied zu Metallica.“ Was sich lohnte. Im überfüllten „Exxxtra“ begeisterte vor allem der Frontmann von „The Greedy Bastards“ mit originalgetreuer Stimme die Metalfreunde. „Dreamer“ als Supertramp können im „Turm“ musikalisch nicht völlig überzeugen, aber die Stimmung war super. Auf dem Rückweg dann vorbei an Led Zeppelin im Voglhaus: An ein Reinkommen war nicht zu denken, viele standen vorm Fenster. „Die sind richtig gut“, kommentierte ein Zuhörer vom Fach. Dagegen fehlte „Shine On“ bei Pink Floyd ein wenig Pep, aber die Zuhörer genossen im Wolkensteinsaal die Ruhe vor den übrigen Power-Bands. Zum Abschluss dann in den Maurischen Saal des Hotels Halm: Hier schwelgten glückliche Pärchen bei Marius Müller-Westernhagen-Double Jensen Riemann mit Feuerzeuglicht in Jugenderinnerungen: „Es geht mir gut…“

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