Konstanz Konzerthaus: Befürworter kündigen Wahlkampf an
So soll es aussehen: Das Konzert- und Kongresshaus Konstanz, wie es vom Gemeinderat beschlossen wurde. Die auffällig goldenfarbene Fassade soll im Sonnenlicht glänzen, sie besteht aus einem Aluminium-Kupfer-Blech.





Mit Sicherheit wären dann die Befürworter in keiner nennenswerter Zahl vorhanden.
Hilfreich wäre auch ein persönlicher Regress (in Bezug auf das Defizit im Unterhalt des Objekts) der Entscheidungsträger in Konstanz.
Nur noch ein Beispiel.Die Entscheidung wie es mit dem Krankenhausneubau weitergehen soll, wird regelmässig im Gemeinderat vertagt.Neuster Termin soll im Mai sein. Ein Schelm, wer dabei böses denkt - Bürgerentscheid im März = Kürzungen und Einsparungen beim Krankenhaus dann im Mai, mit Hinweis das ja das Konzerthaus beim positiven Ausgang des Bürgerentscheids, jetzt endlich gebaut werden muss!
Der jetzt neu gewählte Gemeinderat muss endlich seiner Verantwortung für die gesamte Stadt gerecht werden und nicht Träumereien eines OB nachhängen und mit zum Erfüllungsgehilfen seiner Repräsentationswut werden!!
Vor einigen Tagen wurde über das stetig steigende Defizit der Unterhaltskosten für den Katamaranbetrieb berichtet.Keine Kostendeckung in Sicht! Im Gegenteil, die roten Zahlen werden uns Konstanzer Bürger auf unabsehbare Zeit begleiten. Es ist genau das eingetreten was man voraussehen konnte, von den Planern(OB, Gemeinderat) aber als Miesmacherei abgetan wurde.Sind unsere Vertreter im Stadtparlament wirklich so beratungsresistent, das man wieder nicht wahrhaben will, was offensichtlich ist?
Dann vergehts ihnen sehr schnell. Herr wirf Gold vom Himmel
Ich bin jedenfalls extrem gespannt, aus welchen Ecken derartige Summen zusammengesammelt werden, denn wenn man den Lauf des Geldes kennt, dann weiss man, wer am Ende zu profitieren hofft.
Jetzt müssen wir also für die Werbung bezahlen, für etwas, das wir gar nicht haben wollen!!
Mir wird schlecht, wenn ich daran denke, was man mit dem Geld anderweitig sinnvolles hätte machen können. Bin gespannt, was die Schulen, Kindergärten und Vereine sagen, denen man Ihre -vergleichbar bescheidenen- Wünsche leider nicht erfüllen kann.