Konstanz Konstanzer THW und Feuerwehr kündigen engere Zusammenarbeit an

Mehr Kooperationen für eine sicherere Stadt – das ist das Ziel des Technischen Hilfswerkes (THW) in diesem Jahr. Doch nicht nur das steht auf der diesjährigen Agenda der Hilfsorganisation: Auch Neubauten und mehr Einsätze sind geplant.

Mehr Gespräche und noch bessere Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen sind gesteckte Ziele des Technischen Hilfswerkes (THW) Konstanz. Das regte der Ortsbeauftragte des THW Peter Herr beim traditionellen Neujahrs-Stehempfang in der Unterkunft an der Litzelstetter Straße an und erntete dafür Zustimmung vom Publikum. Herr erinnerte dabei an eine aufwendige Einsatzübung, die seine Organisation im vergangenen Jahr in der alten Blechnerei durchführte. Idealerweise hätte diese zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz stattfinden sollen. Dies scheiterte jedoch an einer gemeinsamen Terminfindung.

Bei der Feuerwehr stieß Herr mit seiner Anregung auf offene Ohren. "Ich freue mich, wenn die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen vorangeht", betonte Bernd Roth, der Anfang Februar seinen Dienst als Feuerwehrkommandant antritt. Er wolle das Ehrenamt nicht nur mit Ausrüstung unterstützen. In Zukunft sollten die Hilfsorganisationen daher vermehrt an einem Strang ziehen, damit sich die Menschen in der Stadt sicher fühlen könnten.

Eines der Großprojekte in diesem Jahr ist der Neubau von THW-Gebäuden. "Dieses Jahr erfolgt die detaillierte Planung", kündigte Herr an. Der Spatenstich für das neue Unterkunftsgebäude und die Fahrzeughalle sollen Anfang 2018 erfolgen. Die Bauzeit ist mit eineinhalb Jahren veranschlagt. Bedauerlich hingegen sei, dass er Ersatz zweier rund 30 Jahre alten Arbeitsboote noch mindestens zwei bis drei Jahre auf sich warten lassen müsse.

Rund 7300 Stunden leisteten die ehrenamtlichen Helfer im zurückliegenden Jahr. Im Jahr 2015 waren es etwa 8000 Stunden. "2016 war außergewöhnlich ruhig", berichtete der Ortsbeauftragte. Damit die Helfer mehr Möglichkeiten hätten, die erworbenen Fähigkeiten in der Praxis auszuüben, würde das THW gerne mehr Aufträge annehmen. "Der bürokratische Aufwand dafür ist sehr hoch", erläuterte Herr. Die nötigen Genehmigungen müsste die Industrie- und Handelskammer erteilen, damit keine Konkurrenz zu Unternehmen entstehe.

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