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Konstanz Konstanzer Sommerferien enden perfekt

10.09.2012
Konstanz -  Tausende große und kleine Besucher erleben ein großartiges Kinderfest im Stadtgarten

Spaß und Spannung: Die jungen Zuschauer fieberten beim Kinderfest am Samstag im Stadtgarten mit, als das vom „Konstanzer Anzeiger“ organisierte Puppentheater mit Dieter Sirringhaus spielte. Tags darauf trat er übrigens beim Sommerfest des Bundespräsidenten in Berlin auf.  Bild: Scherrer

Wenn der Vater mit dem Sohne: Gemeinsam trommeln macht doppelt Spaß. An vielen Stationen von Vereinen, Initiativen und Gruppen hab es Mitmach-Angebote für Kinder und Eltern.

Spannende Momente: Auch beim SÜDKURIER-Glücksrad war am Samstag eine Menge los. Das Medienhaus gehört zu den Sponsoren des nichtkommerziellen Sommerferien-Abschlusses im Stadtgarten.

Spektakuläre Szenen: Die Wasserski-Darbietung des DSMC begeisterte bei herrlichem Spätsommerwetter Kinder und Erwachsene.

Wo kann man im Sommer Schlittschuhlaufen? Natürlich beim Kinderfest.Bild: Aurelia Scherrer  Bild: Bild:

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Freudige Juchzer klangen von der Rollenrutsche, vor der Puppenbühne kicherten die Mädchen und Jungen um die Wette, vor der Konzertmuschel, wo Kinder und Jugendliche Tanz-, Musik- und Sport-Vorführungen darboten, wurde kräftig applaudiert. Der Konstanzer Stadtgarten zeigte sich am Samstag von seiner schönsten Seite, nämlich als Oase für Familien. Das Kinderfest Konstanz-Kreuzlingen, organisiert vom Stadtmarketing und präsentiert vom „Konstanzer Anzeiger“ aus dem SÜDKURIER-Medienhaus, begeistert nämlich längst nicht nur die kleinen Besucher, sondern Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Hektik war auf dem Festgelände ein Fremdwort. Von morgens bis am späten Nachmittag ging es zwar an allen Spielstationen rund, aber die Kinder beeindruckten durch Geduld. Tausende Besucher tummelten sich auf dem Riesen-Spielplatz; die genauen Besucherzahlen veröffentlicht das Stadtmarketing nach der Auswertung in ein paar Wochen. Natürlich bildeten sich vor Ponyreiten und anderen Ständen oftmals lange Warteschlangen, aber das schien kaum einen zu stören. „Das Programm ist bunt und absolut abwechslungsreich“, freute sich Ekkehard Martin, der gerade mit seinem siebenjährigen Sohn Nils ein Spiel ausprobierte. Sie tauften es kurzerhand auf „Sauseball“. Neues ausprobieren zu können, „was man von zu Hause her nicht kennt“, fanden Vater und Sohn prima.

„Einfach tolle Sachen“, stellte auch Rainer Drössler fest, der sich mit seinem achtjährigen Sohn Daniel gerade im Stelzenlaufen übte. Während Drössler von der Blumentopf-Aktion von der Insel Mainau schwärmte, gab sich sein Sohn erstaunlich schweigsam. Warum? „Es gibt da ein tolles Spielzeug, das ich nicht kaufen durfte“, klagte der Sohnemann, während der Papa schmunzelte, denn ein paar Spielstationen weiter hat Daniel das Objekt seiner Begierde garantiert vergessen. Auf dem Kinderflohmarkt betätigten sich die Mädchen und Jungen als Nachwuchshändler. Der zwölfjährige Jonathan Brenner bot hier auch seine Waren an: „Flohmarkt macht einfach Spaß“, stellte er fest. Der positive Nebeneffekt: „Man muss sein Zimmer aufräumen und macht mit den nicht mehr benötigten Spielsachen anderen Kindern eine Freude.“

Für Spaß sorgten alle beteiligten Institutionen und Vereine an diesem Tag. Der SÜDKURIER lud zum spannenden Glücksradspiel, bei Arriva konnten die Besucher ihre persönliche Postkarte drucken, bei der Feuerwehr mit dem Strahlrohr um die Wette spritzen, beim THW einen Hindernisparcours mit dem hydraulischen Spreizer durchlaufen und bei den Bodensee Devils auf der Sommer-Eisbahn Schlittschuhlaufen. Wie viele Schlittschuhe er an diesem Tag geschnürt hat, kann Vorstandsmitglied Michael Rössler nicht mehr sagen. Was dem Vereinsaktivisten besonders gefällt: „Auch unter dem Jahr werden wir oft gefragt, ob wir wieder am Kinderfest teilnehmen.“

„Das Kinderfest ist die Veranstaltung mit dem höchsten Sympathiewert“, stellt Stadtmarketing-Geschäftsführer Hilmar Wörnle fest. Auch wenn die Veranstaltung 30 000 Euro kostet – 3000 Euro schießt die Stadt Konstanz zu, 2000 Euro die Stadt Kreuzlingen – habe er bislang keine Probleme, Sponsoren zu finden. Mit dem Verlauf des 11. Kindesfestes ist Wörnle absolut zufrieden: „Schöner können Sommerferien gar nicht zu Ende gehen“, sprach er wohl vielen Besuchern aus dem Herzen.

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