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Konstanz Konstanz am Giftsee?

27.08.2009
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Der SÜDKURIER enthüllte den Fehler, jetzt redet ganz Deutschland darüber: Eine falsche chemische Formel auf einem Konstanz-Werbeplakat bewegt die Republik. Während es viel Spott und Hohn regnet, geben manche Marketing-Profis zu bedenken: So viel Aufmerksamkeit bekommt man sonst nie.

Ein schlichter Fehler hat überraschende Folgen: Halb Deutschland redet diese Woche über Konstanz. Weil auf dem Plakat „Konstanz am H2O“ die chemische Strukturformel für Wasser falsch abgebildet ist. Weil Konstanz Sitz einer Elite-Uni ist. Und weil der Chef des Stadtmarketings, Hilmar Wörnle, seinen Arbeitgeber auf eine Weise ins Gespräch gebracht hat, die ihn selbst überrascht hat. Denn was auf den 2500 Plakaten im ganzen Bundesgebiet zu sehen war, war nicht die Darstellung von Wasser, sondern einer chemischen Substanz, die es gar nicht gibt, aber die ziemlich stark an das giftige Lösungsmittel Formaldehyd erinnert.


 Hilfe gegen die Ängste, dass ganz Konstanz als Stadt der Wissenschafts-Deppen dastehen könnte, erhält Wörnle dabei von vielleicht unerwarteter Seite. Jürgen Schneider ist selbst studierter Chemiker und als Konstanzer Pressesprecher von Nycomed ein Kommunikations-Profi. Er kann über die ganze Sache nur lachen: „Ein Plakat hat die Aufgabe, Aufmerksamkeit zu erzeugen, und das ist gelungen“, sagt er.
Die Stadt am H20

Überlingen liegt auch am H2O
Und das ganz ohne Struktur. Alle, denen die chemische Summenformel für Wasser genügt und die ...
yes, we can h2o.
Ein Zufall, daß heute im TV und im SK-Online so häufig "O2 can do" zu sehen ist?
Das ist ja mal lustig ...
Von unbekannt
... ausgerechnet der Südkurier, dessen Redakteure oft nicht mal die deutsche Sprache ...
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