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Konstanz Kinderfest lockt rund 10 000 Besucher an

Beim zehnten grenzüberschreitenden Kinderfest Konstanz-Kreuzlingen im Stadtgarten war bei sommerlichen Temperaturen ganz schön viel los. Die Kinder und ihre Eltern nutzten die vielen verschiedenen Spiel-Angebote.

Rund 10 000 Kinder und Erwachsene kamen zum zehnten Kinderfest Konstanz-Kreuzlingen in den Stadtgarten. Nicht nur die Mitmach-Angebote, auch das facettenreiche Bühnenprogramm zog die Kleinen in den Bann.
Rund 10 000 Kinder und Erwachsene kamen zum zehnten Kinderfest Konstanz-Kreuzlingen in den Stadtgarten. Nicht nur die Mitmach-Angebote, auch das facettenreiche Bühnenprogramm zog die Kleinen in den Bann. | Bild: Bilder: Scherrer

Ideales Wetter, facettenreiches Programm, großer Besucheransturm: Diese Schlagworte skizzieren das zehnte Kinderfest Konstanz-Kreuzlingen, das am Samstag im Stadtgarten stattfand. Sechs Stunden lang spielten Kinder und Erwachsene gemeinsam um die Wette.

„Es war ein starker Auftakt. Ab Stunde Null sah man lauter lachende Gesichter“, sagte Hilmar Wörnle, Geschäftsführer des Stadtmarketing Konstanz als Veranstalter. Projektleiterin Carmen Münst schätzt, dass rund 10 000 Besucher das ansprechende, von Vereinen und Institutionen gestaltete Programm nutzten. „Es war ein ziemlich perfekter Tag“, meinte sie.

Das fand auch Daniel Summer aus Allensbach, der bei schönem Sommerwetter mitten im Stadtgarten Schlittschuh lief. Wie das? Die Eishockey-Sportler Bodensee-Devils hatten eine kleine Kunststofffläche ausgelegt. „Es ist schon etwas komisch, im Sommer Schlittschuh zu laufen“, befand Daniel. Zumal „es recht schwer ist, auf Plastik zu fahren“.

Der Junge, der bereits das dritte Mal am Kinderfest teilnahm, findet es toll, „dass man alles Mögliche machen kann und das ganz umsonst“. Gratis war aber nicht alles. Beispielsweise wurde beim Kinderflohmarkt eifrig gefeilscht und gehandelt. Lena und Jule Steigmann aus der Schweiz, zwei versierte Junghändlerinnen, waren mit dem Verlauf der Geschäfte sehr zufrieden. Da fiel es ihnen nicht gar so schwer, auf die Teilnahme an den zahlreichen Spiel- und Bastelmöglichkeiten zu verzichten.

Dagegen stürzte sich Julius Rau mit seiner Schwester Pauline ins Getümmel. Julius, Sohn von Jörg-Peter Rau, Regionalleiter und Lokalchef der Konstanzer SÜDKURIER-Redaktion, hatte zuvor aber noch eine wichtige Aufgabe. Nach den Ansprachen seines Vaters und verschiedener Politiker eröffnete Julius den Spielreigen mit den Worten: „Viel Spaß beim Kinderfest!“

Spaß hatten neben den Kindern auch die Eltern. „Wir sind jedes Jahr hier, denn man lernt immer wieder neue Aktivitäten für Kinder kennen, die man dann in das Jahr einplanen kann“, sagte Yvonne Mazzardo aus Konstanz. „Außerdem nimmt man viele Bastelideen und tolle Rezepte von den Mini-Köchen mit.“

Hilmar Wörnle beschreibt das Kinderfest als „aufregend unspektakulär“. Wenn es das Kinderfest nicht gäbe, müsste man es erfinden, meinte Oberbürgermeister Horst Frank. Er sagte: „Kinderlachen steckt an.“ Dass das Fest grenzenlos gefeiert werde, hob die Kreuzlinger Stadträtin Dorena Raggenbass in besonderem Maß hervor. Jörg-Peter Rau ergänzte: Ein solches Erfolgskonzept, für deren Realisierung Sponsoren unverzichtbar sind, werde gerne unterstützt. Auch das SÜDKURIER Medienhaus und der Konstanzer Anzeiger seien bei einem solchen Anlass gerne mit von der Partie.

Was das Kinderfest in besonderem Maß auszeichne, ist laut Stefanie Körber vom evangelischen Jugendhaus die Tatsache, „dass es keine Rolle spielt, wer man ist und woher man kommt“. Beim grenzüberschreitenden Kinderfest spricht man nicht über Integration, hier wird sie ganz einfach gelebt.





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