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Konstanz Kinder sollen mit Musik genesen

12.03.2010
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Die Klinik für Kinder und Jugendliche am Konstanzer Klinikum bietet einmal in der Woche Musikpädagogik an

Konstanz – Spenden machen die neue Musikpädagogik am Klinikum möglich. Kosten für solche Angebote übernimmt nicht das Gesundheitswesen. Allein 2500 Euro steuerte das Medizinprodukte-Unternehmen Aesculap aus Tuttlingen zur Anschaffung der Instrumente bei.

Drenusha, Benjamin und Lara sitzen am Tisch voller Instrumente. Sie stellen sich mit einem kleinen Lied vor, schlagen dazu die mächtig klingenden Bassstäbe an. Am Klavier begleitet sie Sabine Pelzl. Eigentlich ist sie an der Musikschule Konstanz für die Früherziehung zuständig. Am Klinikum arbeitet sie seit kurzem mit kranken Kindern. Einmal in der Woche kommt sie in den eigens dafür zur Verfügung gestellten Raum und musiziert mit den jungen Patienten. Diese sind voller Eifer dabei, haben Spaß bei der Sache. Es ist ein weiteres unter vielen Angeboten wie Besuche von Clown Mathilda, von der Geschichtenerzählerin oder dem Malprojekt, die ihnen den Aufenthalt im Krankenhaus erleichtern sollen; und bei der Genesung helfen. „Wir verfolgen damit keine therapeutische Absicht“, sagt Chefarzt Peter Gessler. Doch auch das neue Musikangebot komme bei den Kindern gut an. Sie verarbeiteten ihre Gefühle mehr über solche Ausdrucksformen, weniger verbal wie Erwachsene.


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