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Konstanz Keine Konsequenzen aus Rheinbrücke-Unfällen

26.03.2008
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Drei tödliche Unfälle in etwas mehr als einem Jahr: Die Schänzlebrücke entwickelt sich zum Unfallschwerpunkt. Erst stürzte ein Lastwagen von der Brücke, dann prallte ein Motorradfahrer gegen eine Leitplanke und zuletzt verunglückten fünf Schweizer. Einer verstarb, drei schweben weiter in Lebensgefahr.

Nach dem dramatischen Unfall an der Schänzlebrücke vom vergangenen Freitag, bei dem ein 19-Jähriger ums Leben kam, wird nun die Frage nach der Sicherheit auf der Brücke laut.

Drei tödliche Unfälle

Innerhalb eines Jahres kam es auf der Strecke zu drei tödlichen Unfällen an den verschiedenen Stellen rund um die Brücke.

Beim für den Bau zuständigen Regierungspräsidium in Freiburg bedauert man die tragischen Fälle, sieht aber keinen Zusammenhang. "Nach unseren Erkenntnissen sind die Richtlinien beim Bau immer eingehalten worden", sagte ein Sprecher des Regierungspräsidiums auf SÜDKURIER-Anfrage.

Auf die Frage, weshalb gerade im Kurvenbereich der Abfahrt, wo der jüngste Unfall passiert ist, auf zusätzliche Leitplanken verzichtet wurde, hieß es: Bei der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern sei dies grundsätzlich nicht vorgesehen. Überdies seien Leitplanken auch nicht immer die beste Lösung. Besonders für Motorradfahrer seien sie nicht selten tückische Fallen.


Zwei kritische Punkte

Tatsächlich ist die Verkehrssituation an der Schänzlebrücke oft schwierig und unübersichtlich. Erst neulich war die Verkehrsführung bei der Brückenauffahrt nach SÜDKURIER-Berichten über die dortigen Gefahren verändert worden.

Im Hinblick auf den Unfall vom vergangenen Freitag werden nun vor allem zwei Dinge kritisiert: Zum einen gebe es das Geschwindigkeitsschild nur auf der rechten Seite der Fahrbahn. So könne es übersehen werden. Zudem fehle ein Hinweis bei der Abfahrt auf die folgende Kurve.

Ob das den Unfall am Karfreitag verhindert hätte, ist indes ungewiss. Laut Polizei sind sowohl Unfallhergang als auch die Ursache noch nicht geklärt.



Drei Unfallopfer noch in Lebensgefahr

Ein Sachverständiger soll sich nun darum kümmern. Dies kann jedoch dauern: Bei dem Lastwagen-Unglück im Februar 2007 konnte die Staatsanwaltschaft erst ein halbes Jahr nach dem Unfall Details bekannt geben.

Damals hatte ein Lkw erst einen Mann überrollt und war dann auf die Reichenaustraße gestürzt. Grund war eine nicht ganz festgestellte Handbremse beim Lastwagen.

Im Oktober 2007 war ein Motorradfahrer auf der Brücke gestorben, nachdem er gegen eine Leitplanke geprallt war, vom Motorrad geschleudert wurde und unglücklich auf der Straße landete.

Und nun der Absturz der fünf jungen Schweizer im Alter zwischen 17 und 19 Jahren. Sie waren vermutlich auf dem Weg in eine der Diskotheken im Industriegebiet. Zwei der Unfallopfer werden im Konstanzer Klinikum behandelt, die beiden anderen liegen in Winterthur beziehungsweise in Singen im Krankenhaus. Bei drei von ihnen besteht auch vier Tage nach dem Unfall immer noch Lebensgefahr.

Vorerst keine Konsequenzen


Konsequenzen will das Regierungspräsidium Freiburg aus der Unfallserie vorerst nicht ziehen. Schließlich sei jeder Unfall für sich zu betrachten. Denkbar wäre jedoch, das Tempolimit bei der Abfahrt weiter zu reduzieren. Das liege aber nicht im Aufgabenbereich des Regierungspräsidiums, hieß es.

Erst im vergangenen Juli hatte die Stadt das Tempolimit auf der Brücke gelockert und 60 statt 50 km/h erlaubt. Auf den Rampen gilt jedoch weiter ein Limit von 50 Stundenkilometern.

wie die zeit vergeht....
Von unbekannt
wir schreiben den 6. mai 2008
an der unfallstelle fehlt immer noch das geländer.
heeeeeeeee langsamm
Von unbekannt
tzzz erwachsen schimpfen sich diese leute.
...
merlin: hallo merlin was sagst du dahh er ist ein depp ich bin ein ich sass in dem auto..
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