Der Brand im Konstanzer Klinikum schränkt den derzeitigen Betrieb stark ein. In Kürze soll der Betrieb trotz der großen Schäden wieder weitgehend reibungslos funktionieren. Externe Praxen und Labore greifen dem Klinikum unter die Arme. Verwaltungsleiter Martin Stuke (Bild) erläuterte gestern gegenüber dem SÜDKURIER die Nachteile für Patienten.
Herr Stuke, mussten Sie Patienten bereits abweisen?
Das wird derzeit in Einzelfällen entschieden. Das kann bei manchen operativen Fällen vorkommen.
Wie hoch ist der finanzielle Nachteil für das Konstanzer Klinikum durch den Brand?
Es wird ein Schaden von mehreren Millionen Euro sein. Die genaue Höhe steht aber noch nicht fest. Wir haben aber einen umfassenden Versicherungsschutz. Der schließt Schäden am Gebäude, am Inventar sowie den Ausfallerlös mit ein.
Besteht aktuell eine Gefahr für die Patienten des Klinikums?
Nein, überhaupt nicht. Es können derzeit trotz der Schäden alle Leistungen angeboten werden. Die intensivmedizinzische Versorgung ist komplett sichergestellt. Das betrifft den operativen und den internistischen Bereich.
Fragen: Philipp Zieger
