In der Warteschlange vor einer Disko im Industriegebiet kam es am Mittwochabend zu heftigem Gedränge zwischen rund 100 Gästen, die keinen Einlass mehr hatten.
Als Personen im vorderen Bereich schließlich Atemnot bekamen und Panik ausbrach, griff die Polizei ein. Wie die Polizei berichtet, war der Andrang auf eine Diskothek im Industriegebiet am Mittwochabend, kurz vor Mitternacht, so groß, dass es vor dem Eingang zu einem heftigen Gedränge kam. Rund 100 Gäste standen in der Schlange. Weil die Leute aus den hinteren Reihen stark drückten, bekamen andere Personen im vorderen Bereich der Schlange Atemnot. Das Sicherheitspersonal rief schließlich die Polizei.
Die Beamten gaben Durchsagen durch die Lautsprecher ihres Streifenwagens und wirkten auf die Menge ein. Schließlich löste sich das Gedränge auf. Verletzt wurde dabei niemand.
Eine Stunde später kam es in derselben Disko zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Sicherheitspersonal und zwei betrunkenen Gästen, so die Polizei. Ein 24-Jähriger (1,18 Promille), sowie sein 22-Jähriger Freund (verweigerte einen Alkotest) hatten zum wiederholten Male eine Absperrung überklettert, woraufhin sie von zwei Sicherheitsbediensteten gehindert wurden. Daraufhin schlug der 24-Jährige einem der der Bediensteten gegen das Schienbein und würgte diesen. Die zwei betrunkenen Gäste konnten durch die Sicherheitskräfte überwältigt und mit Handschließen fixiert werden. Gegen den 24-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Körperverletzung eingeleitet.
Auch in einer weiteren Disko musste die Polizei einschreiten, nachdem drei Gäste ihre Getränke nicht bezahlen wollten und vom Sicherheitspersonal der Diskothek der weitere Aufenthalt verweigert wurde. Im Beisein der Polizei wurden die Getränke bezahlt und die drei aufgebrachten Freunde nach draußen begleitet und mit Hausverboten bedacht.
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