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Konstanz Katamaran: Tonnenweise Eis am Rumpf

08.02.2012
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Der Katamaran hält dem Winter nicht Stand. Der Verkehr bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt. Wie lange die Auszeit dauert, lässt sich nicht sagen. Der Betrieb der Autofähren ist unterdessen nicht gefährdet.

– Am Dienstag musste die Katamaran-Geschäftsstelle zahlreiche Anfragen beantworten. Pendler wollten wissen, wann die Fähreverbindung zwischen Konstanz und Friedrichshafen den Betrieb wieder aufnimmt. Genau diese Frage können die Mitarbeiter der Reederei aber derzeit nicht exakt beantworten. Sicher ist allein: Solange die Temperaturen so eisig sind wie in den vergangenen Tagen, bleiben die Doppelrumpfboote „Fridolin“, „Constanze“ und „Ferdinand“ im Hafen vertäut.

Am Montagabend hatten sich die Verantwortlichen schweren Herzens dazu entschlossen, den Betrieb der Schiffsverbindung einzustellen. „Mega-Stress“ sei das gewesen, sagt Jörg Handreke. „Der Katamaran hatte tonnenweise Eis am Rumpf“, berichtet der technische Geschäftsführer der Reederei. Das Eis bildet sich, weil bei der Überfahrt die Gischt vorzugsweise auf der Bugseite direkt auf den Rumpfpartien schockgefriert. In der Folge verändert das Schiff die Lage im Wasser, der Bug sinkt ab, das Heck steigt auf.

Am Montag klopfte Reederei-Personal nach jeder Überfahrt die bis zu zehn Zentimeter dicken Eisplatten mit dem Gummihammer von den Rumpfflächen ab. Zu dieser Erschwernis kommen derzeit Eisschollen, die im See treiben. Katamaran-Kapitäne berichteten am Montag von Schlägen gegen den Rumpf. Die Aluminium-Konstruktion der schnellen Schiffe sei für solche Belastungen nicht gemacht, lässt Jörg Handreke durchblicken. Zu einem besonderen Gefahrenbereich entwickelte sich seit Wochenbeginn der Konstanzer Hafen.

Der steife Ostwind trieb Eisschollen im Hafenbecken zusammen. Um die Wasserfläche offen zu halten, setzten die Schiffsbetriebe das stabile Fahrgastschiff Karlsruhe als Eisbrecher in Fahrt. In Friedrichshafen besteht bisher keine Gefahr, dass der Hafen zufrieren könnte. Die große Fähre der Linie Friedrichshafen-Romanshorn sorgt für Bewegung und ablandiger Wind treibt das Eis hinaus.

Der Betrieb der Autofähren auf den Linien Friedrichshafen-Romanshorn und zwischen Konstanz-Staad und Meersburg ist trotz klirrender Kälte nach Angaben der Schiffsbetriebe nicht gefährdet. Das gilt, obwohl mit der „Konstanz“ eine schwimmende Brücke auf der Linie Staad-Meersburg ganz ausgefallen ist. Auch auf anderen Fährschiffen fordert der Winter einen gewissen Tribut. So sind zum Teil Toiletten nicht benutzbar, weil Wasserleitungen eingefroren sind. Auch eines der Fährebistros musste wegen zugefrorener Leitungen seinen Service einstellen.

schon...
ein Bisschen peinlich... :)
Der Kat sollte meines Wissens eine zuverlässige und planbare ...
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