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Konstanz Junges und spritziges Andreas-Tröpfle

17.01.2006
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Konstanz (as) Das Mitarbeiterfest der Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen, das Pfarrer Andreas Rudiger im Jahr 2003 ins Leben rief, ist mittlerweile lieb gewordene Tradition. Etwa 240 haupt- und ehrenamtlich Engagierte der Seelsorgeeinheit, welche die drei Pfarreien St. Gebhard, Bruder Klaus und St. Suso beinhaltet, nahmen die Einladung zu diesem stimmungsvollen Dankesabend mit kurzweiligem Programm im Stephanshaus gerne an.

Pfarrer Andreas Rudiger blickte in seiner kurzen Ansprache auf ein bewegtes Jahr zurück, das auch durch weltkirchliche Ereignisse, wie Tod des Papstes Johannes Paul II, Papstwahl Benedikt XVI., Weltjugendtag in Köln und natürlich vielfältige Geschehnisse in den Pfarreien gekennzeichnet war. Gedankenvoll erinnerte er an die Glocke von St. Gebhard, die zum Tod des Papstes so lange geläutet hatte, bis sie letztlich den Geist aufgab. Aber auch wegweisende Entscheidungen in der Seelsorgeeinheit hob er hervor. Dankbar ist er, dass alle Beteiligten den "Aufbruch und Umbruch kreativ und gläubig angehen".

Der Erzbischof sei sehr angetan und habe geäußert, in der Seelsorgeeinheit werde bereits umgesetzt, was er sich in der ganzen Erzdiözese wünsche, berichtete Pfarrer Rudiger, der allen von Herzen für ihre Mitarbeit und ihr Engagement dankte. Er würdigte das "Ehrenamt" mit einem Gedicht der besonderen Art.

In den drei Gemeinden hat sich viel bewegt, bestätigte die neue Pfarrgemeinderatsvorsitzende Irene Walter. Das "Besitzstandsdenken wurde beiseite geschoben" und einstimmig ein gemeinsamer Pfarrgemeinderat gewählt. "Dieses Gremium ist kein Selbstzweck, sondern ein Gremium, das im Auftrag der Gemeinden und im Auftrag Gottes handelt", so Irene Walter.

Die Gäste genossen nicht nur ein fulminantes Abendessen, sondern auch ein kurzweiliges Programm. Der Kirchenchor St. Gebhard unter Leitung von Reiner Müller gab humorvolle und vitaminreiche, appetitanregende Darbietungen und die Jugend von St. Suso begeisterte mit einem sinn- und gehaltvollen Musiktheater unter dem Titel "Tage wie dieser". Mit einer humorvollen Weinprobe laudierte der Familienkreis edle Tropfen der klerikalen Winzerei.

Das junge, spritzige "Andreas-Tröpfle", ein lieblich-süffiger Weißherbst, der jedoch, wenn er nicht korrekt und zackzack abgefüllt werde, einen bitteren Nachgeschmack habe, wurde sogar mit einem Loblied bedacht. Auch das "Diakonische Thomas-Möschtle", der "Hallelujatropfen", der "Vino Ökumenico" und das "Ge-Bru-So Pfarrsekretärinnen-Schnäpsle" standen hoch im Kurs.

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