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08.03.2013  |  1 Kommentare

Konstanz Josef Wieland verlässt HTWG

Konstanz -  Der renommierte Wirtschaftsethiker Josef Wieland wechselt von der Konstanzer HTWG zur Zeppelin Universität Friedrichshafen. Damit verliert die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung einen ihrer prominentesten Köpfe.

Josef Wieland verlässt die HTWG.



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„Wir bedauern sehr, dass wir Herrn Wieland nicht die Arbeitsbedingungen anbieten können, die die private Zeppelin Universität bieten kann“, sagte HTWG-Präsident Kai Handel auf Nachfrage des SÜDKURIER.

Zu den Gründen seines Abschieds wollte sich Josef Wieland nicht äußern. Auch wer sein Nachfolger an der HTWG wird, steht laut der Hochschul-Pressestelle noch nicht fest. Seine Funktion als Direktor des kooperativen Promotionskollegs der HTWG wird Wieland beibehalten. Der 2003 gegründeten Zeppelin Universität ist mit der Verpflichtung von Josef Wieland dagegen ein Coup gelungen. „Für uns ist die Berufung eines ausgewiesenen Wissenschaftlers wie Herrn Wieland natürlich ein schöner Erfolg“, sagte Präsident Stephan Jansen.

Josef Wieland war seit 1995 Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Unternehmensethik an der HTWG. Außerdem ist er Gründer des „Konstanz Institut für Werte-Management“, das sich zum Ziel gesetzt hat, Spitzenleistungen im Bereich der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Wirtschafts- und Unternehmensethik, Werte-Management-Systemen und deren Implementierung zu erbringen.

2004 erhielt Wieland den mit 100 000 Euro dotierten Landesforschungspreis des Landes Baden-Württemberg für angewandte Forschung. Bereits 1998 bekam er den Max-Weber-Preis für Wirtschaftsethik des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln. Seit September 2012 ist Wieland Vorsitzender des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik (DNWE). Außerdem ist Wieland ein deutschlandweit gefragter Gesprächspartner vieler Medien bei wirtschaftsethischen Themen. Nicht zuletzt trat Wieland auch bei der SÜDKURIER-Reihe „Ausgesprochen Wissenschaft“ auf.

Auf seiner Homepage nennt Wieland „die Analyse der Rahmenbedingungen und Herausforderungen einer globalisierten Welt und damit auf der Entwicklung eines anwendungsbezogenen transkulturellen Managements“ als eines seiner neuen Forschungsprojekte. Weiterhin wird er sich auch mit dem Thema Wirtschaftskriminalität und mit der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen beschäftigen.

An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz sind mehr als 4000 Studenten eingeschrieben. Alle Artikel über die Hochschule und zum studentischen Leben finden Sie in unserem SÜDKURIER-Themenpaket.

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damit verlässt wohl der beste Prof die HTWG
herber Schlag für die HTWG - das war wohl der beste Prof. den sie hatten mehr ...
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