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Konstanz Indien rückt näher an den See

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Hoher Besuch an der Universtät Konstanz: Bundesforschungsministerin Annette Schavan und ihr indischer Kollege Shri Kapil Sibal waren bei Rektor Gerhart von Graevenitz zu Gast. | Bild: uni konstanz

Konstanz (cl) Strahlender Sonnenschein, Staatslimousinen rollten vor, gleich zwei hochrangige Gäste aus der Politik stiegen mit einer großen Besucherdelegation aus: Am Samstag besuchten Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) und der indische Minister für Wissenschaft und Technologie, Shri Kapil Sibal, die Universität Konstanz. Zu den Gästen gehörte auch Meera Shankar, die indische Botschafterin in Deutschland. Uni-Rektor Gerhart von Graevenitz zeigte den Gästen vor allem die neuen universitären Einrichtungen im Rahmen der Exzellenzinitiative: das Exzellenzcluster "Kulturelle Grundlagen von Integration" und die Graduiertenschule "Chemische Biologie". Auch die vielfältigen deutsch-indischen Kontakte, die in den Fachbereichen, insbesondere der Sprachwissenschaft, aufgebaut worden sind, wurden thematisiert. Graevenitz erklärte, dass die Universität ihre vielfältigen Forschungskontakte nach Indien weiter ausbauen wolle. Neues Glanzlicht sei die gerade im Mai geschlossene erste vertragliche Partnerschaft zwischen dem Exzellenzcluster der Universität Konstanz und der Jawaharlal Nehru University (JNU) in Neu-Delhi, Indien. Diese zähle zu den renommiertesten Forschungsuniversitäten in Indien.

Schavan betonte, dass Indien für Deutschland ein wichtiger Partner in der Wissenschaft und Forschung sei: "Der unglaubliche Erfolg des Science Express und die rasch fortschreitenden Pläne für ein Deutsch-Indisches Wissenschafts- und Technologiezentrum zeigen, dass wir uns auf einem erfolgreichen gemeinsamen Weg befinden", so die Ministerin weiter.

Nach der Vorstellung der wissenschaftlichen Projekte konnten die Gäste anschließend auf der Uni-Dachterrasse ein atemberaubendes Bodenseepanorama genießen. Lebhaft diskutierten die Wissenschaftler mit den Gästen aus der Politik. Auch Boney Nedumkariyil, eine 21-jährige Studentin im Fachbereich Informatik und Informationswissenschaft, war dabei. Ihr Studium hat sie gerade erst im Wintersemester 2007/08 begonnen und hatte jetzt schon Kontakt mit den höchsten politischen Entscheidern. Vor ihrem Entschluss für Konstanz habe sie sich im Internet verschiedene Universitäten angeschaut, sagte sie am Rande des Ministerbesuchs.

Sie habe sich für Konstanz entschieden, weil im Fachbereich sehr unterschiedliche Schwerpunktsetzungen möglich seien. Auch die schöne Lage habe eine Rolle gespielt - und gute Erfahrungen von Freunden, die ebenfalls am Bodensee studieren: "Die Uni Konstanz ist mir sehr empfohlen worden." Fragt man die junge Studentin, die in ihrer Freizeit begeistert Ballsportarten von Tennis bis Fußball spielt, nach ihren beruflichen Plänen, so weiß sie bereits jetzt: Es wird ein Job in der Forschung sein.

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