Konstanz (rin) In die seit Jahren verriegelte Fußgänger-Unterführung am Schnetztor soll wieder Leben kommen. Die gemeinnützige Firma Indigo, die im Paradies schon einen Bügelservice betreibt, möchte dort ab Mai ein Parkhaus für Fahr- und Motorräder eröffnen. Über den Vertrag wird derzeit mit der Stadt verhandelt.
Hinter dem Projekt stehen die Paritätischen Sozialdienste Konstanz und ein Verein für psychisch Kranke. Ihr Ziel ist es, am Schnetztor Arbeitsplätze für behinderte und kranke Menschen zu schaffen. Indigo hatte sich auf eine Ausschreibung der Stadt Konstanz für den Betrieb einer Radgarage beworben. Die gemeinnützige Firma will mit der ersten Konstanzer Zweiradgarage vor allem Bodenseetouristen ansprechen, die eine sichere Abstellmöglichkeit für ihr Fahr- oder Motorrad und ihr Gepäck suchen. In der Unterführung soll es auch einen kleinen Reparatur- und Putzservice sowie Informationen über Konstanz geben. Eine Kooperation mit der Touristinformation Konstanz sei angedacht, sagt Ralf Rosbach, Geschäftsführer von Indigo. Eventuell könnte es in der Tourismuszentrale auch Hinweise auf die Parkmöglichkeit geben. Über die Preise für das Einstellen der Räder könne er jedoch noch nichts sagen. Die Kostenkalkulation sei noch nicht abgeschlossen.
