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Konstanz HTWG will weiter wachsen

03.02.2012


Kai Handel ist seit fünf Jahren Präsident der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG). Seither ist die Hochschule rasant gewachsen. Im SÜDKURIER-Interview äußert er sich über Grenzen, Politik und Minderwertigkeitskomplexe.

Die Konstanzer Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) will in den kommenden Jahren noch weiter wachsen. Bis 2018 solen weitere Gebäude rund um den Standort im Stadtteil Paradies entstehen. Danache sei dann aber die Grenze des Wachstums erreicht, erklärte HTWG-Präsident Kai Handel im Gespräch mit dem SÜDKURIER. Zum nächsten Wintersemester sollen aber noch zwei weitere Studiengänge eingeführt werden: Gesundheitsinformatik und Umwelttechnik und Ressourcenmanagement.

Im Interview machte Handel auch deutlich, dass er von der neuen Landesregierung weitere Unterstützung erwartet: „Ich weise die grün-rote Landesregierung darauf hin, dass sie einen Koalitionsvertrag hat. Da steht etwas von Mittelbaustellen an Fachhochschulen, da steht etwas von Forschungsunterstützung an Fachhochschulen, da steht etwas von der besonderen Bedeutung der Hochschule für angewandte Wissenschaften für den Technologietransfer und die kleinen und mittleren Unternehmen“, so Handel.

Er erwarte, dass die Fachhochschulen ernster genommen werden von der Politik, da jetzt schon 40 Prozent der Studienanfänger an einer Fachhochschule studierten. „Und die Politik tut gelegentlich immer noch so als wären wir kleine Klitschen.“

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