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Konstanz Grundlagen der Integration

Wissenschaftler aus zehn Ländern diskutieren in der Universität über gesellschaftliche Konflikte

In der Konferenz „New Policies of Accommodating Diversity – Challenges and Opportunities in Multilevel States“ werden Wissenschaftler aus zehn Ländern vom 13. bis 15. Juni an der Universität Konstanz diskutieren, wie die Politik gesellschaftliche Konflikte zwischen Gruppen, die sich in Sprache, Herkunft oder Religion unterscheiden, lösen kann.
Dass innerhalb eines Nationalstaates eine homogene Gesellschaft existiert, war schon immer mehr Mythos als Realität. Doch in den vergangenen Jahrzehnten hat die Frage, wie die Politik mit Vielfalt – sei sie kultureller, ethnischer oder religiöser Art – umgehen kann, an Bedeutung gewonnen. Ideologisch motivierte Versuche, solche Vielfalt zu bekämpfen, führten beispielsweise in den Nachfolgestaaten Jugoslawiens zu Bürgerkrieg und Vertreibung. Nathalie Behnke, Professorin für Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz, und Bettina Petersohn, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Die Dynamik von Gruppenkonflikten in multinationalen Mehrebenensystemen – Integration oder Akkommodierung?“, organisieren die Tagung.

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