Einen Tag, nachdem Unbekannte auf der großen Grünbrücke an der B33 einen Elefanten aus Holz platziert hatten, reagiert die Neubauleitung Singen humorvoll. „Wir werden im SÜDKURIER eine Anzeige schalten und sagen, dass uns ein Elefant zugelaufen ist“, sagt Daniel Schrodin, stellvertretender Leiter der Neubauleitung Singen. Dadurch hofft die Behörde, dass der Witzbold sein Tier wieder abholt. Es liege abgebaut seitlich auf der Baustelle, damit es nicht zerstört werde.
Daniel Schrodin und seine Kollegen fanden den tierischen Spaß trotzdem grenzwertig. „Das Tier war nicht besonders solide, die große Fläche bot dem Wind zu viel Angriff“, so Schrodin. „Und dann stand der Elefant auch noch auf der Seite, auf der die Autos fuhren, das ist gefährlich.“ Fahrer hätten abgelenkt werden können. „Aus diesem Grund dürfen an Bundesstraßen keine Plakate aufgestellt oder aufgehängt werden, die näher als 20 Meter an die Fahrbahn heranreichen“, sagt Daniel Schrodin. Nun hofft er, dass sich der Elefanten-Erbauer meldet und der tierische Spaß ein Ende hat.
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