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Konstanz Geschwister-Scholl-Schule kooperiert mit Nycomed

23.09.2011


Durch eine neue Bildungspartnerschaft erhalten Geschwister-Scholl-Schüler künftig Einblick in Pharma-Berufe und können Bewerbertrainings absolvieren.

Konstanz – Sichtlich stolz ist Werner Specker, stellvertretender Gesamtleiter der Geschwister-Scholl-Schule (GSS) und Rektor der Realschule, über die neue Bildungspartnerschaft mit dem Pharmaunternehmen Nycomed. „Ich freue mich, dass unseren Schülern die Türen zu einem bekannten Unternehmen geöffnet werden. Das ist eine große Chance für unsere Schule“, sagte er bei der Vertragsunterzeichnung. Das Projekt Bildungspartnerschaft geht auf eine Initiative der Industrie- und Handelskammern aus dem Jahr 2008 zurück. Schulen sollen dabei Kontakte zur Wirtschaft knüpfen.

Eine ganze Reihe von Aktivitäten haben Unternehmen und Schule für die kommenden Jahre vereinbart. So bietet Nycomed GSS-Schülern eine mehrtägige Schnupperlehre als Chemielaborant und Pharmakant an. „Für diese Ausbildungsberufe suchen wir engagierte junge Leute“, betont Alexandra Thoß, Ausbildungsleiterin bei Nycomed. „Auch Wirtschaftsinformatiker werden dringend gebraucht.“ Außerdem können Schüler ein Bewerbungstraining bei dem Pharmaunternehmen absolvieren. Alexandra Thoß: „Ich lese täglich viele Bewerbungen, und bei manchen besteht Verbesserungsbedarf. Da möchte ich als Profi die Schulen gerne unterstützen.“ Auf einer Hausmesse im Herbst können die Schüler Ausbildungsberufe und duale Studiengänge des Unternehmens kennen lernen. Zudem gibt es Tagungsprogramme für naturwissenschaftliche Profilklassen. Hier können Schüler in Nycomed-Laboren experimentieren, die Anlagen besichtigen oder zu Vorträgen kommen. „Ganz wichtig ist es für uns, junge Menschen für naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern“, betont Alexandra Thoß.

Der Geschwister-Scholl-Schule ist der Kontakt zur Wirtschaft wichtig. Schon im vergangenen Jahr hat sie einige Bildungspartnerschaften abgeschlossen. Werner Specker sagt: „Wir hoffen, Berührungsängste zwischen Wirtschaft und Schule abbauen zu können. Und wenn dann Schüler unserer Schule bei einem Konstanzer Unternehmen eine Lehrstelle bekommen oder studieren, freuen wir uns.“

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