Dem Studenten würde ich einfach mal ein Spiel vorschlagen:
Er setzt sich in einen Rollstuhl / Elektrorollstuhl und darf sich nicht mehr auf die Beine stellen, so wie das Leben uns die Spielregel vorgegeben hat. Dann soll er mal mit so einem Rolli über einen splitterübersäten Weg rollen und mal schauen, wenn bei einem Plattfuß dann der Rollstuhl nicht mehr steuer- und fahrbar ist. Wie gesagt: Aufstehen und davon laufen gilt nicht !
Gerade als Politik-Student sollte er und alle anderen Politik studierenden jungen Menschen erst mal ein Vorpraktikum von einem Jahr als Rollifahrer machen müssen, damit er dann weis, was für einen Unsinn er da eingeklagt hat.
Gruß in den Tag! Robert J. Sauer, der als "Rollmotz" auch rollt und motzt .
Das völlig unzumutbare Katzenkopfpflaster auf dem Münsterplatz stellt in dieser Diskussion um Scherben an den Seeanlagen eine andere Baustelle dar, bei deren Planung Architekten, Stadträte als aber auch Städteplaner bereits im Vorfeld versagt haben! Ich kenne Rollstuhlfahrer aus der Region, die Konstanz für einen Stadtbummel deshalb meiden, um nicht per Zufall den Münsterplatz queren zu müssen. Diese und andere Rollifahrer würden aber gerne zu einem Aufenthalt am See auf einen Tripp per Schiff oder per Auto in die Stadt kommen, wenn nicht wieder Scherbenlandschaften zu erwarten wären.
Der klagende Student und die Stadträte von KN haben eines gemeinsam: Fehlende Lebenserfahrung aus des Rollstuhlnutzers Sicht!
Aber alle die über die Stränge schlagen gehören stärker bestraft: Wir sollten mal nach Singapur schauen, dort wirft keiner mehr auch nur noch eine Kippe oder nen Kaugummi auf die Strasse. Und warum? Antwort: 1 Woche Reinigungsdienst und 500,- EUR Strafe, Wiederholungstäter kommen in Arrest.
PS: Deutschland ist eine Demokratie mit freiheitlichen Grund- und Menschenrechten. Aber ich würde Ihre Auswanderung nach Singapur mit einer (Glas-)flasche voller Ein-Cent-Münzen unterstützen !
Jeder der die Vielzahl der Glasscherben an den bekannten abendl. "Grillstellen" gesehen hat und seinem Kind die blutende Fußsohle verbunden hat wird sich fragen, warum sich Herr Wohnhaas so über den Verlust der "Unversehrtheitsrechte" von Badenden, Urlaubern und v.a. Kindern sichtbar freut. Schön wäre es, wenn er sich neben seinem starken Bewusstsein für Rechte auch dementsprechend für (Bürger-) Pflichten einsetzen würde. Herr Wohnhaas zeigt in dieser Hinsicht sehr "deutsches" Denken. Ein Pirussieg.
erwarten sie von anderen, was sie scheinbar nicht bereit sind zu leisten? Schliessen sie sich z. B. den Nachtwanderen an und versuchen somit etwas zu ändern und nicht "typisch deutsch" mit dem Finger auf andere zu zeigen. ;-)
Unsere Familie würde die regelmäßig an Bodensee, Argen usw. fachgerecht entsorgte Glasmenge auf einige Kilogramm schätzen.
Wieso sie jedoch eine hohe Bereitschaft einfordern am Symptom zu arbeiten (Sammelquote 10-30% ???), die Lösung der Ursache aber im Raum stehen lassen, entzieht sich meiner "einfachen" Sichtweise. ;-)
Bevor man Verbote ausspricht sollte man die genaue Rechtslage prüfen. Konstanz ist ja bekannt, dass sie Ihre Prozesse verlieren, die Verantwortlichen sollten für die Kosten regresspflichtig gemacht werden.
...als hätten leider doch noch nicht alle Menschen begriffen, um was es eigentlich geht. Es NICHT um das Gutheißen von scherbenreichen Gelagen und anderen Exzessen. Es geht doch vielmehr um das Propagieren eines gesellschaftlich rundum verträglichen Normalzustands. Oder hab' ich was falsch verstanden...?
denn es nützt allen, dass Sie sich mit demokratischen Mitteln gegen diese Gängelei zur Wehr gesetzt haben. Gut auch Ihre Forderung nach professioneller Mediation. Sie sollte eigentlich reichen, Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Außerdem: Scherben gibt es (leider) auch anderswo. Ein Glasverbot speziell für die Seestraße hatte deshalb von vorneherein ein Gschmäckle.
Ich gratuliere Herrn Wohnhaas und seinen Unterstützern zu ihrem Erfolg vor dem Verwaltungsgerichtshof.
Sie haben der Allgemeinheit einen großen Dienst erwiesen, indem sie sich die Mühe gemacht haben, diese Klage einzureichen und damit Klarheit zu schaffen bezüglich des wie wir jetzt wissen unrechtmäßigen Vorgehens der Konstanzer Stadtverwaltung.
Diejenigen, die Herrn Wohnhaas jetzt dafür randalig beschimpfen, sollten ihr Verhältnis zum Rechtsstaat überdenken. Es ist nicht Herr Wohnhaas, der das Urteil gesprochen hat, sondern der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim.
Natürlich sollten wir alle nun daran mitwirken, dass die Menschen friedlich und ohne Müll und Scherben zu produzieren, in unserer Stadt zusammensitzen und feiern können.
Von daher hat das Glasverbot zumindest das Bewusstsein für die Probleme von Glasscherben am Seeufer gefördert. Darauf sollten wir aufbauen und mit den guten Konzepten, die zum Beispiel die Nachtwanderer vorgeschlagen haben, die Probleme lösen.
Das Urteil spricht aus, was ich schon immer gedacht habe. Der Konstruktionsfehler ist, alle Flaschen träger an der Seestraße pauschal unter Generalverdacht zu stellen. Aber damit ist der Gestaltungsspielraum der Stadt keineswegs ausgeschöpft, er beginnt jetzt erst.Statt Glasverbot - Glaszertrümmerverbot, Mülleimer, Jugendtreffs, Sozialarbeit....
In der Verhandlung ging es um das Konstanzer Verbot. Allerdings dürfte es jetzt leichter sein erfolgreich gegen solche Verbote auch in anderen Städten zu klagen.
haben sie sich schon mal einen Fuß beim Spazieren am Seeufer Aufgeschlitzt? Nein? Schön für Sie! Ich habe die Erfahrung gemacht und kann mich deswegen bei Ihnen und ihre besoffene, randalierende Saufkumpels bedanken.
Ihre Aktion beleidigt alle die geschädigten von eure Sauferei. Wo bleibt die Freiheit auf Unversehrtheit? Wo bleibt die Freiheit am Seeufer spazieren zu gehen oder zu Baden ohne gleich ins Krankenhaus zu landen? Die Freiheit zu Saufen und Randalieren ist natürlich wichtiger!
Man kann gespannt sein, ob die betroffene Mehrheit von Anwohnern, Radfahrer mit Plattfuß, Hundebesitzer oder Eltern kleiner Kinder ebeso Beifall klatschen, wie meine Vorschreiber.
Das Problem ist durch das Urteil nicht gelöst, sondern gibt Anlaß für weiteren Ärger.
Es ist ja auch 'nur' eine Minderheit, welche diese Probleme veranstaltet.
Keiner hat etwas gegen jene, die ruhig ihr Bier oder ihren Wein trinken und den Müll und das Altglas entsorgen, bzw. wieder mitnehmen (Pfandflaschen).
Sollen im Gegenzug nun auch die Hundebesitzer klagen, welche von April bis Oktober ihren Fiffi am Schänzle an der Leine führen müssen, so, wie es aufgestellte Schilder verkünden?
Mal schön zu sehen das es doch noch Vernunft gibt. Das Verbot hat vielleicht für den Anwohner der Seestrasse und des Petershausner Parks etwas gebracht, aber das Problem wurde dadurch auch nur verschoben - zum Grossteil in den Stadtgarten.
Betrunkene Jugendliche (um die es ja Anscheinend geht) wird es immer geben. Das Verhalten im Suff sollte man Jugendlichen versuchen 'anzuerziehen' wenn sie sich Fehlverhalten. Ein Verbot verhindert eine Debatte... weil's wohl einfacher ist anstatt sich damit auseinander zu setzten!
Nun soll man diese Vernunft auch noch dem Landesministerium und vor allem Herrn Innenminister Heribert Rech klar machen: Mit Verboten verlagert man einfach nur Probleme oder ruft sogar noch weiter Probleme hervor. Ich spreche hier von dem Verbot nach 22 Uhr in BW kein Bier mehr kaufen zu können.
Ich bin weit über 30, arbeite Abends bis 22 Uhr und darf, ohne jegliche Mitsprache, mir auf der nach Hause Fahrt kein Bier mehr kaufen. 1984 Ahoi!
Vielleicht denken die die jetzt anfangen zu schimpfen nun mal über geeignete Methoden nach das Problem mit den Scherben in den Griff zu bekommen. Mülleimer/Pfandeimer(für Sammler) und eine gemeinschaftliche Seeuferreinigung wären doch mal ein Anfang!
...gebührt Herrn Wohnhaas, und großen Dank werden ihm v.a. alle normal feiernden Menschen zuteil werden lassen. Wenn die Bürokratie so weiter macht, wird es bald verboten sein, mit dem Auto zum Seenachtfest zu kommen - man könnte ja Auto-Corsos veranstalten und Unfälle bauen...
Nein, im Ernst: das Urteil zeigt, dass es noch Menschen mit gesundem Verstand gibt! Natürlich ist jetzt der Gesetzgeber gefragt, im Sinne dieses Urteils die Normalbürger zu stärken und den über das Normalmaß hinaus Feiernden die Grenzen aufzuzeigen.
Fazit: Es hat noch nie geschadet, auf sachlich argumentierende redliche Zeitgenossen zu hören...
Herr Wohnhaas auch von mir ! Endlich hatte wieder einer die Courage sich nicht alles bieten zu lassen, was diese rücksichtslosen populistischen Stadtobrigen den Bürgern aufoktruieren ! Mein Vertrauen in die Judikative ist wieder hergestellt ! Vielen Dank !
Na da kann der Herr Wohnhaas doch richtig stolz sein !! Freies Recht für alle Suffköppe um ihre Flaschen im Suff am See zu zerdeppern - sollen die Leute doch woanders baden gehen, Kinder woanders spielen oder Hunde sich eben die Pfoten aufschneiden ! Vielleicht hat sich der Schlaumeier auch schon Gedanken gemacht, wie es mit der Gleichberechtigung bestellt ist, wenn es darum geht, das Seeufer zu nützen ?
Champions League: Der richtige Tipp gewinnt!Borussia Dortmund oder FC Bayern München? Sie wissen, wer das Finale gewinnt und auch noch mit welchem Ergebnis? Dann tippen Sie und gewinnen mit etwas Glück tolle Preise!mehr...
Er setzt sich in einen Rollstuhl / Elektrorollstuhl und darf sich nicht mehr auf die Beine stellen, so wie das Leben uns die Spielregel vorgegeben hat. Dann soll er mal mit so einem Rolli über einen splitterübersäten Weg rollen und mal schauen, wenn bei einem Plattfuß dann der Rollstuhl nicht mehr steuer- und fahrbar ist.
Wie gesagt: Aufstehen und davon laufen gilt nicht !
Gerade als Politik-Student sollte er und alle anderen Politik studierenden jungen Menschen erst mal ein Vorpraktikum von einem Jahr als Rollifahrer machen müssen, damit er dann weis, was für einen Unsinn er da eingeklagt hat.
Gruß in den Tag!
Robert J. Sauer, der als "Rollmotz" auch rollt und motzt .
als Antwort auf das Posting von erjotes am 30.07.2012 11:32
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Ich kenne Rollstuhlfahrer aus der Region, die Konstanz für einen Stadtbummel deshalb meiden, um nicht per Zufall den Münsterplatz queren zu müssen. Diese und andere Rollifahrer würden aber gerne zu einem Aufenthalt am See auf einen Tripp per Schiff oder per Auto in die Stadt kommen, wenn nicht wieder Scherbenlandschaften zu erwarten wären.
Der klagende Student und die Stadträte von KN haben eines gemeinsam: Fehlende Lebenserfahrung aus des Rollstuhlnutzers Sicht!
Gruß in den Tag !
als Antwort auf das Posting von Hans_Majer am 30.07.2012 13:41
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Genialer Ansatz Her Speck !
PS: Deutschland ist eine Demokratie mit freiheitlichen Grund- und Menschenrechten.
Aber ich würde Ihre Auswanderung nach Singapur mit einer (Glas-)flasche voller Ein-Cent-Münzen unterstützen !
als Antwort auf das Posting von tom08 am 29.07.2012 09:32
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Schliessen sie sich z. B. den Nachtwanderen an und versuchen somit etwas zu ändern und nicht "typisch deutsch" mit dem Finger auf andere zu zeigen. ;-)
als Antwort auf das Posting von BuergerFamilienvater am 29.07.2012 00:42
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Wieso sie jedoch eine hohe Bereitschaft einfordern am Symptom zu arbeiten (Sammelquote 10-30% ???), die Lösung der Ursache aber im Raum stehen lassen, entzieht sich meiner "einfachen" Sichtweise. ;-)
als Antwort auf das Posting von rowen am 29.07.2012 00:56
Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
Es NICHT um das Gutheißen von scherbenreichen Gelagen und anderen Exzessen.
Es geht doch vielmehr um das Propagieren eines gesellschaftlich rundum verträglichen Normalzustands.
Oder hab' ich was falsch verstanden...?
Sie haben der Allgemeinheit einen großen Dienst erwiesen, indem sie sich die Mühe gemacht haben, diese Klage einzureichen und damit Klarheit zu schaffen bezüglich des wie wir jetzt wissen unrechtmäßigen Vorgehens der Konstanzer Stadtverwaltung.
Diejenigen, die Herrn Wohnhaas jetzt dafür randalig beschimpfen, sollten ihr Verhältnis zum Rechtsstaat überdenken. Es ist nicht Herr Wohnhaas, der das Urteil gesprochen hat, sondern der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim.
Natürlich sollten wir alle nun daran mitwirken, dass die Menschen friedlich und ohne Müll und Scherben zu produzieren, in unserer Stadt zusammensitzen und feiern können.
Von daher hat das Glasverbot zumindest das Bewusstsein für die Probleme von Glasscherben am Seeufer gefördert. Darauf sollten wir aufbauen und mit den guten Konzepten, die zum Beispiel die Nachtwanderer vorgeschlagen haben, die Probleme lösen.
BTW: Glückwunsch an Herr Wohnhaas
haben sie sich schon mal einen Fuß beim Spazieren am Seeufer Aufgeschlitzt? Nein? Schön für Sie! Ich habe die Erfahrung gemacht und kann mich deswegen bei Ihnen und ihre besoffene, randalierende Saufkumpels bedanken.
Ihre Aktion beleidigt alle die geschädigten von eure Sauferei. Wo bleibt die Freiheit auf Unversehrtheit? Wo bleibt die Freiheit am Seeufer spazieren zu gehen oder zu Baden ohne gleich ins Krankenhaus zu landen? Die Freiheit zu Saufen und Randalieren ist natürlich wichtiger!
Vielen Dank Herr Wohnhaas!
Das Problem ist durch das Urteil nicht gelöst, sondern gibt Anlaß für weiteren Ärger.
Es ist ja auch 'nur' eine Minderheit, welche diese Probleme veranstaltet.
Keiner hat etwas gegen jene, die ruhig ihr Bier oder ihren Wein trinken und den Müll und das Altglas entsorgen, bzw. wieder mitnehmen (Pfandflaschen).
Sollen im Gegenzug nun auch die Hundebesitzer klagen, welche von April bis Oktober ihren Fiffi am Schänzle an der Leine führen müssen, so, wie es aufgestellte Schilder verkünden?
Betrunkene Jugendliche (um die es ja Anscheinend geht) wird es immer geben. Das Verhalten im Suff sollte man Jugendlichen versuchen 'anzuerziehen' wenn sie sich Fehlverhalten. Ein Verbot verhindert eine Debatte... weil's wohl einfacher ist anstatt sich damit auseinander zu setzten!
Nun soll man diese Vernunft auch noch dem Landesministerium und vor allem Herrn Innenminister Heribert Rech klar machen: Mit Verboten verlagert man einfach nur Probleme oder ruft sogar noch weiter Probleme hervor. Ich spreche hier von dem Verbot nach 22 Uhr in BW kein Bier mehr kaufen zu können.
Ich bin weit über 30, arbeite Abends bis 22 Uhr und darf, ohne jegliche Mitsprache, mir auf der nach Hause Fahrt kein Bier mehr kaufen. 1984 Ahoi!
Na dann, Prost!
Wenn die Bürokratie so weiter macht, wird es bald verboten sein, mit dem Auto zum Seenachtfest zu kommen - man könnte ja Auto-Corsos veranstalten und Unfälle bauen...
Nein, im Ernst: das Urteil zeigt, dass es noch Menschen mit gesundem Verstand gibt!
Natürlich ist jetzt der Gesetzgeber gefragt, im Sinne dieses Urteils die Normalbürger zu stärken und den über das Normalmaß hinaus Feiernden die Grenzen aufzuzeigen.
Fazit: Es hat noch nie geschadet, auf sachlich argumentierende redliche Zeitgenossen zu hören...
Endlich hatte wieder einer die Courage sich nicht alles bieten zu lassen, was diese rücksichtslosen populistischen Stadtobrigen den Bürgern aufoktruieren !
Mein Vertrauen in die Judikative ist wieder hergestellt !
Vielen Dank !