KonstanzGeheimsache Konzerthaus [3]
Das Thema Konzert- und Kongresshaus rückt wieder in den Mittelpunkt. Gestern begutachtete die Beurteilungskommission die Entwürfe der fünf verbliebenen Bewerber. Über das Ergebnis hüllt sich die Verwaltung noch in Schweigen.
Hier (zwischen Sea Life und Bodenseearena) soll das Konzert- und Kongresshaus entstehen. Eine Projekt-Kommission hat in den vergangenen Tagen intensiv über die eingegangenen Entwürfe beraten.
Konstanz – Es war eine geheime Kommandosache: Gestern tagte die Beurteilungskommission zum Projekt Kongress- und Konzerthaus im Heim des Eisenbahner-Sportvereins (ESV) Konstanz in der Hafenstraße 14. Nur wenige hundert Meter von dem geplanten Standort des Millionenprojektes auf Klein Venedig, begutachteten Oberbürgermeister Horst Frank, seine Stellvertreter, Projektleiter Hartmut Rohloff, Stadträte, Philharmonie-Intendant Florian Riem und weitere Experten die Entwürfe der fünf verbliebenen Bewerber. Einer der Bewerber hatte sich im Juli diesen Jahres aus dem Verfahren zurückgezogen. Auch unmittelbar nach dem Treffen wollten sich die Beteiligten nicht zu den besprochenen Inhalten äußern – es sei Stillschweigen vereinbart worden. Inhaltlich wurde nach SÜDKURIER-Informationen jedoch zweierlei geprüft: Zunächst kümmerten sich die Kommissionsmitglieder um die Architektur. Die Ästhetik der Entwürfe sollte auf den Prüfstand kommen. Erst in einer weiteren zweiten Runde nahm sich die Runde die Finanzierungspläne der Wettbewerber vor. Spannend dürfte hierbei vor allem werden, wo die Kommission den Schwerpunkt legt. Bei der so oft geforderten ästhetischen und architektonisch anspruchsvollen Gestaltung oder doch bei der Finanzierbarkeit. Angesichts der aufkommenden Finanzdebatten bei den anstehenden Haushaltsberatungen rechnen Beobachter damit, dass die günstige Variante derzeit wahrscheinlicher ist. Das Vorhaben kommt in den nächsten drei Monaten in eine entscheidende Phase. Die Beurteilungskommission wird dem Gemeinderat einen Vorschlag machen, mit welchen Bietergemeinschaften Verhandlungen auf der Basis der Entwürfe aufgenommen werden sollen. Voraussichtlich in der Gemeinderatssitzung am 19. November soll der bevorzugte Entwurf präsentiert werden. Einen solchen Zeitplan hatte die Verwaltung zuletzt vorgeschlagen. Sollte es dabei bleiben, könnte der Bürgerentscheid über das Konzert- und Kongresshaus frühestens am 21. März 2010 abgehalten werden. Bis dahin will auch die von der Philharmonie gestartete Initiative „Bürger für Konstanz“ ihre Kampagne für das Konzerthaus intensivieren. Dossier zum Thema im Internet
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Kurt Werner: „Wir werden künftig auf KostenKLARHEIT und KostensTRANSPARENZ setzen.“
Und jetzt fängts wieder an:
"Auch unmittelbar nach dem Treffen wollten sich die Beteiligten NICHT zu den besprochenen Inhalten äußern – es sei STILLSCHWEIGEN vereinbart worden. "
Der Bürger wird für DUMM verkauft.
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