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Konstanz Freie Wähler setzen auf das Thema Wirtschaft

26.05.2009
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Mit den klassischen Parteien wollen sie nichts zu tun haben. Sie versprechen,, ohne Ideologie stets an der Sache orientiert zu entscheiden. Die Freien Wähler wollen ihre acht Sitze im Gemeinderat verteidigen. Dabei setzen sie auch auf Wirtschaftsthemen.

Konstanz – „Unabhängig vom Zeitgeist und niemandem zuliebe“: Regine Rebmann, Kandidatin auf Platz vier bei den Freien Wählern und erst seit einigen Monaten überhaupt in der Fraktion, hat ihr politisches Motto bereits im großen Wahlportal des SÜDKURIER hinterlassen – und zugleich eine Art Messlatte aufgelegt für das Programm der Freien Wähler, die als drittstärkte Kraft aus den Wahlen hervorgehen wollen. Dabei profiliert sich die FWG als wirtschafts- und mittelstandsfreundliche Gruppierung.

Im Programm der Freien Wähler – traditionell werden sie mit den Selbstständigen und dem Handwerk in Verbindung gebracht – heißt es unter anderem, Aufträge sollten so weit wie möglich an Ortsansässige vergeben werden. Höhere kommunale Steuern – die wichtigsten sind Grund- und Gewerbesteuer – werden abgelehnt. Und das Konzert- und Kongresshaus sei „kein Prestigeobjekt, sondern eine wirtschaftliche, soziale und kulturelle Notwendigkeit.“

Die bürgerlich geprägten Freien Wähler nennen in ihrem Programm ausdrücklich die Bedeutung von Philharmonie, Theater, Archiv, Museen und Bibliotheken, wollen aber auch freie Kulturschaffende unterstützen. Bei den Sportvereinen müsse die Jugendarbeit gefördert werden, heißt es im Programm weiter – und „mindestens zwei weitere Sporthallen“ wollen die Freien Wähler im Gemeinderat ebenfalls durchsetzen.


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