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Konstanz – Auch 150 Jahre nach dem Tod des Gründers Ignaz Heinrich von Wessenberg besteht die von ihm ins Leben gerufene Einrichtung weiter: Das heutige Sozialzentrum Wessenberg hat 1855 als „Rettungsanstalt für verwahrloste Mädchen“ an der Schwedenschanze den Betrieb aufgenommen. Seither haben Generationen von Kindern diese soziale Einrichtung durchlaufen, deren Zweck sich im Laufe der Zeiten grundlegend geändert hat.

Die junge Konstanzer Historikerin Lisa Foege forscht über das Wessenberg-Mädchenheim. Für diese Arbeit sucht sie ehemalige Heimkinder, die sie über ihre Erinnerungen befragen und deren Archive (Fotos, Unterlagen) sie auswerten kann. Im Auftrag des Sozial- und Jugendamts, fachlich betreut vom Rosgartenmuseum, soll zum 150. Todestag Wessenbergs in diesem Jahr eine Darstellung entstehen. Lisa Foege will später eine Doktorarbeit schreiben.

Ehemalige Heimkinder, die unter zugesicherter Wahrung ihrer Anonymität erzählen oder Unterlagen beisteuern, können sich melden: E-Mail: lisafoege@gmx.de, oder Rosgartenmuseum, Telefon 900-913.

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