Einen Schutzengel hatten der Konstanzer Pfarrer Andreas Rudiger und der CDU-Bundestagsabgeordnete Eberhard Gienger, die zu Benefizzwecken aus 3000 Metern Höhe mit dem Fallschirm sprangen. Nur der Reserveschirm rettete den beiden Männern das Leben.
Lächeln nach der Schrecksekunde: Zugunsten des Orgelbaus in St. Gebhard ist Pfarrer Andreas Rudiger (rechts) zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger aus 3000 Metern Höhe mit dem Fallschirm abgesprungen. Dabei rettete nur der Reserveschirm den beiden das Leben: Vermutlich habe sich eine Leine des Hauptschirms verknotet, sagte Gienger nach der glücklichen Landung.
Er habe dann zum erst siebten Mal in seiner 25-jährigen Fallschirmspringer-Tätigkeit den Reserveschirm geöffnet, und zusammen mit dem Geistlichen kam er auf dem DJK-Platz an. Die Landung auf der vergleichsweise kleinen Lichtung im Lorettowald sei nicht einfach, aber gut schaffbar gewesen, so Gienger weiter.
Andreas Rudiger bekannte, während des Sprungs von den Problemen gar nichts mitbekommen zu haben. Er freute sich vor allem darüber, dass mit der Landung auf dem Feld Nummer 240 die Lotterie gut endete; die Lose zugunsten der Konzilsorgel waren ausverkauft. Der Fallschirmsprung, für den der Bundestagsabgeordnete und frisch gekürte CDU-Bezirksvorsitzende Andreas Jung die beiden Partner zusammenbrachte, war der Höhepunkt eines Festsonntags mit Messe, viel Spiel und Sport. (rau)
Fallschirmabsprung Pfarrer Andreas Rudiger