Konstanz
Er wartet noch auf die Rechnung
Konstanz -
Konstanzer Facebook-Party zieht Kreise - Stadt und Polizei haben Fall nicht abgeschlossen
Wollte eine Party mit 10 000 Gästen im Konstanzer Strandbad Hörnle veranstalten: der 20-jährige Matthias L. Ihm drohen Kosten im sechsstelligen Bereich. Doch die Polizei prüft den Fall noch, eine Anzeige gab es bislang nicht.
Autor:Sascha Baumann/BamS
Konstanz muß zahlen. Es kann doch nicht sein, das wegen 30 Jugendlichen, die einfach nur feiern wollten, die Bundespolizei mit Hubschrauber und Wasserwerfer angefordert wird und der Einlader bezahlen soll.
Wichtig: Zum Zeitpunkt der Einladung war dieses Privatevent noch nicht verboten.
[satire] Es wurde erst verboten, als ein Dauerpatient aus der Reichenauer Klinik den Verdacht äußerte, das da auch "Glasscherben entstehen könnten".[/loriot]
In Backnang ist eine Sonderkommission der Kripo in der Stärke von 6 Beamten (personelle Stärke einer Mordkommission) dabei, den Einlader zu einer Ordnungswidrigkeit zu suchen.
Was mir aber bei diesem Fall hier doch seltsam vorkommt, daß man so viele Polizisten brauchte (in Backnan waren 10 mal so viele Gäste angemeldet zur Party, das war ja dann doch ne andere Größenordnung). Und das Restaurant am Hörnle scheint ja echt ne Goldgrube zu sein. 17.000 Euro VERDIENST??? Ich glaube, da verwechselt wer Verdienst un Umsatz???
Gefällt mir gar nicht !!!
als Antwort auf das Posting von hegauner110 am 30.07.2012 23:37
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200.000 € , ein junger Man der vielleicht Privatinso anmeden muss für so einen Schmarrn....
Es ist wirklich erniedrigend wie uns diese Stadtobrigen lächerlich machen.
Ich leugne zwischenzeitlich meine Konstanzer Wurzeln wenn es um die Herkunft geht. Ich komme bis zu einem gewissen Grad durchaus klar damit ausgelacht zu werden, aber das ist mir schlichtweg zu peinlich !
sicher ist auch Ihnen bekannt, daß Facebook-Partys Massenveranstaltungen sind, welche vom Ordnungsamt genehmigt werden müssen, für die es selbstverständlich Sicherheitsvorkehrungen bedarf und beispielsweise auch ausreichende Sanitäranlagen vorhanden sein müssen. Diese Anmeldung fehlte aber bei dieser über das Soziale Netzwerk organisierten Feier. Da Beamte zur Sicherheit trotz vorher ausgesprochenem Verbot bereitstehen müssen, entstehen enorme Kosten.
Pro Polizist und angefangener Stunde fallen lt. Polizeigesetz 46 bis 53 Euro an.
"Denkbar ist" nach Angaben eines Polizeisprechers, "daß ein Gericht entscheidet, daß der Verantwortliche [nicht] die komplette Summe zahlen muss. Dann könne notfalls im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten gepfändet und ein Titel erreicht werden".
Bei einer ausgearteten illegalen Facebook-Party in Backnang sind Kosten in Höhe von rund 120.000 Euro entstanden. Da der Initiator unbekannt ist, sei noch keine Rechnung verschickt worden...
als Antwort auf das Posting von Seeliebhaber am 30.07.2012 23:33
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Man stelle sich vor ich will eine Gartenparty veranstalten. Als höflicher Mensch infomiere ich meine Nachbarn. Einer hat etwas dagegen und lässt mein Fest verbieten. Wenn nun die Polizei vorbeifährt um zu Kontrolieren, muss ich dann den Einsatz bezahlen?
Ich weiss jeder Vergleich hinkt, aber alles fängt klein an.