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Konstanz Er wartet noch auf die Rechnung

30.07.2012
Konstanz -  Konstanzer Facebook-Party zieht Kreise - Stadt und Polizei haben Fall nicht abgeschlossen

Wollte eine Party mit 10 000 Gästen im Konstanzer Strandbad Hörnle veranstalten: der 20-jährige Matthias L. Ihm drohen Kosten im sechsstelligen Bereich. Doch die Polizei prüft den Fall noch, eine Anzeige gab es bislang nicht.  Autor:Sascha Baumann/BamS

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    Ich bin 69 Jahre alt
    Von Manfred Fiebig (211 Beiträge) am 31.07.2012 09:30
    Wenn man diesen Artikel liest, der nur auf Eventualitäten und Verdächtigungen beruht, bekommt man das Große Grauen. Nirgendwo steht geschrieben, das die angebliche Rechtsgrundlage "Glasverbot im Uferbereich" vom Verwaltungsgericht in Stuttgart kassiert wurde und gegenstandslos ist. Sollte es wirklich zu einem Verfahren kommen, kann das Urteil nicht anders aussehen.

    Konstanz muß zahlen. Es kann doch nicht sein, das wegen 30 Jugendlichen, die einfach nur feiern wollten, die Bundespolizei mit Hubschrauber und Wasserwerfer angefordert wird und der Einlader bezahlen soll.

    Wichtig: Zum Zeitpunkt der Einladung war dieses Privatevent noch nicht verboten.

    [satire] Es wurde erst verboten, als ein Dauerpatient aus der Reichenauer Klinik den Verdacht äußerte, das da auch "Glasscherben entstehen könnten".[/loriot]

    In Backnang ist eine Sonderkommission der Kripo in der Stärke von 6 Beamten (personelle Stärke einer Mordkommission) dabei, den Einlader zu einer Ordnungswidrigkeit zu suchen.
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    Anders lernen sie es nicht
    Von Thomas Weisser (140 Beiträge) am 31.07.2012 09:00
    Wenn der Initiator wieder nicht zahlen muss, dann geht es doch weiter mit diesen unsinnigen Partys. Es kann doch nicht sein, daß jeder Hanswurst mal so eben eine Megaparty ausruft und der Steuerzahler darf für solch einen Schwachsinn zahlen! Und ich bin schon lange der Meinung, daß auch die Fußballvereine zaheln sollten für die Horden an Polizisten, die mittlerweile nötig sind, um den Fußballpöbel in Schach zu halten!

    Was mir aber bei diesem Fall hier doch seltsam vorkommt, daß man so viele Polizisten brauchte (in Backnan waren 10 mal so viele Gäste angemeldet zur Party, das war ja dann doch ne andere Größenordnung). Und das Restaurant am Hörnle scheint ja echt ne Goldgrube zu sein. 17.000 Euro VERDIENST??? Ich glaube, da verwechselt wer Verdienst un Umsatz???
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    und wer ..macht noch Werbung für FB
    Von Ulrich Leber (74 Beiträge) am 30.07.2012 23:37
    der SÜDKURIER

    Gefällt mir gar nicht !!!
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    Und wen
    Von Stephan Krause (133 Beiträge) am 31.07.2012 00:12
    interessiert das?

    als Antwort auf das Posting von hegauner110 am 30.07.2012 23:37
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Erbärmlich....
    Von Markus Wellheimer (128 Beiträge) am 30.07.2012 23:33
    Und wieder einmal muss ich mich masslos schämen ein Konstanzer zu sein !
    200.000 € , ein junger Man der vielleicht Privatinso anmeden muss für so einen Schmarrn....
    Es ist wirklich erniedrigend wie uns diese Stadtobrigen lächerlich machen.
    Ich leugne zwischenzeitlich meine Konstanzer Wurzeln wenn es um die Herkunft geht. Ich komme bis zu einem gewissen Grad durchaus klar damit ausgelacht zu werden, aber das ist mir schlichtweg zu peinlich !
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    Fremdschämen
    Von Klaus Hailer (1290 Beiträge) am 31.07.2012 08:26
    Herr Wellheimer,

    sicher ist auch Ihnen bekannt, daß Facebook-Partys Massenveranstaltungen sind, welche vom Ordnungsamt genehmigt werden müssen, für die es selbstverständlich Sicherheitsvorkehrungen bedarf und beispielsweise auch ausreichende Sanitäranlagen vorhanden sein müssen. Diese Anmeldung fehlte aber bei dieser über das Soziale Netzwerk organisierten Feier. Da Beamte zur Sicherheit trotz vorher ausgesprochenem Verbot bereitstehen müssen, entstehen enorme Kosten.
    Pro Polizist und angefangener Stunde fallen lt. Polizeigesetz 46 bis 53 Euro an.
    "Denkbar ist" nach Angaben eines Polizeisprechers, "daß ein Gericht entscheidet, daß der Verantwortliche [nicht] die komplette Summe zahlen muss. Dann könne notfalls im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten gepfändet und ein Titel erreicht werden".
    Bei einer ausgearteten illegalen Facebook-Party in Backnang sind Kosten in Höhe von rund 120.000 Euro entstanden. Da der Initiator unbekannt ist, sei noch keine Rechnung verschickt worden...

    als Antwort auf das Posting von Seeliebhaber am 30.07.2012 23:33
    Dieses Posting hat den Diskussionszweig eröffnet
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    Prima!
    Von Dietrich Reuter (67 Beiträge) am 30.07.2012 21:33
    Soll er doch zahlen! Dann aber auch jeder Fußballverein, die Veranstalter der Lov-Parade, die Veranstalter einer Messe, ach einfach jeder Veranstalter eines Großereignisses. Auch KN mit seinem Seenachtfest.
    Man stelle sich vor ich will eine Gartenparty veranstalten. Als höflicher Mensch infomiere ich meine Nachbarn. Einer hat etwas dagegen und lässt mein Fest verbieten. Wenn nun die Polizei vorbeifährt um zu Kontrolieren, muss ich dann den Einsatz bezahlen?
    Ich weiss jeder Vergleich hinkt, aber alles fängt klein an.
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