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Konstanz Eklat bei Gedenkfeier auf jüdischem Friedhof

09.11.2009
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Heftiger Streit bei der Feier zum 9. November: Die Konstanzer Israelitische Kultusgemeinde hat ihre Teilnahme für die Zukunft aufgekündigt. Hintergrund sind Streitigkeiten mit dem Dachverband, unter anderem um den Bau der neuen Synagoge.

Schuldzuweisungen und Missbrauchsvorwürfe haben die Gedenkfeier zu den Judenpogromen am 9. November 1938 überschattet.

Auf dem jüdischen Friedhof attackierte Peter Stiefel, Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde, erneut den Dachverband IRG und die Landesregierung. Minia Joneck, Vorsitzende der anderen Gemeinde, und Schirmherr Pfarrer Holger Müller zeigten sich empört.

Auslöser des Streit war die Rede von Peter Stiefel und die nachfolgende öffentliche Kritik Holger Müllers. Der Pfarrer hatte Stiefel vorgeworfen, das Gedenken an die Pogrom-Opfer für persönliche Streitigkeiten zu missbrauchen.

So hatte Stiefel den Dachverband heftig kritisiert und zugleich für ein umstrittenes Projekt der Familie Nissenbaum geworben, die die Kultusgemeinde derzeit aus Privatmitteln finanziert.

Konstanz
Juden und Israelis
Wem es noch nicht aufgefallen ist: So einigen Teilnehmern dieses Forums gelingt es nicht, ...
@derben
für Menschenwürde, Gleichheit, Schutz von Minderheiten etc.
@artemis
-auch ich bin der ansicht, dass man seine begründete und fundierte kritik z.b.
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