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Konstanz (jos) Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) spricht sich für einen Kompromiss bei der geplanten Erweiterung der Kliniken Schmieder aus. Die Stadt müsse den bestehenden Grünzug auf dem Gelände erhalten, schreibt der Verband in einer Stellungnahme. Die Kliniken Schmieder planen einen neuen Präventionsbereich in einem vom Haupthaus entfernten Bereich des großen Parks. An der Stelle befindet sich entlang des Hockgrabens der Grünzug. Der BUND fordert seinen Erhalt: Der Hockgraben sei die einzige Verbindung zwischen Bodanrück und Seeufer. Zudem habe sich die Situation durch die Nachverdichtung entlang der Seestraße deutlich verschlechtert. „Die Sorge ist groß, dass durch einen Wettbewerb noch vor Aufstellung des Bebauungsplanes Fakten geschaffen werden und Festsetzungen erfolgen, hinter die man im eigentlichen Verfahren nicht mehr zurückkommt.“

Die Freie Grüne Liste spricht sich in einer Stellungnahme dafür aus, die Neubauten im bestehenden Baufenster unterhalb der Klinik vorzusehen. Es könne eventuell sogar vergrößert werden, sagte Peter Müller-Neff. Der Gemeinderat entscheidet heute, Donnerstag, über das Bebauungsplan-Verfahren (16 Uhr, im Ratssaal).

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