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Konstanz (phz) Eine Zehn-Euro-Sondermünze zum Start des Konziljubiläums im Jahr 2014 stellt sich die Projektgruppe "Niederburg Vital" vor. Diesen Wunsch haben die Mitglieder bereits an das Bundesministerium für Finanzen gestellt, betonten sie bei einem Treffen mit Armin Müller vom Stadtmarketing.

Müller ist Projektkoordinator für die Veranstaltungen rund um "600 Jahre Konstanzer Konzil". Ihn hatte die Projektgruppe, die sich für eine Stärkung der Niederburg einsetzt, zu einem Gedankenaustausch eingeladen. Er stellte den Anwesenden die Jubiläumsfeier nochmals kurz vor. Jedes Jahr von 2014 bis 2018 wird einen anderen Themenschwerpunkt, Motto "Fünf Jahre - fünf Köpfe - fünf Themen", haben. In diesem Kontext soll auch ein historisches Konzilfestspiel etabliert werden, das alle vier Jahre in historischer Umgebung stattfinden könnte.

Die Projektgruppe hat sich bereits ebenfalls Gedanken zur Vermarktung des Konziljubiläums gemacht. Neben der angedachten Zehn-Euro-Münze haben die Mitglieder der Initiative bei der Deutschen Post die Herausgabe einer Sonderbriefmarke angeregt. In dem Treffen wurde auch der Vorschlag geäußert, einen "Konzilweg" einzurichten mit den Verbindungen von Stationen der An- und Abreisenden zum damaligen Konzil, das unter anderem die Papstwahl beinhaltete; ähnlich wie es in Sachsen-Anhalt einen "Lutherweg" gibt. Auf 410 Kilometern können Interessierte auf den Spuren des Reformators Martin Luther wandeln. Als Fazit aus dem Informationsaustauschs zogen die Beteiligten, dass sich die Projektgruppe Niederburg Vital in das Konziljubiläum aktiv einbringen möchte.

Auf der anderen Seite entspricht die Stadt Konstanz dem Wunsch der Initiative, den Stadtteil Niederburg während der Vorbereitungen und Feierlichkeiten aufzuwerten und zentral zu platzieren.

Zufrieden mit Stelen

Ein großer Schritt, das Viertel mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, sei bereits mit den neuen Informationsstellen getan, betont die Projektgruppe Niederburg Vital. Erst vor kurzem hat die Stadt die neuen Säulen errichtet (wir berichteten), über deren Angaben die Betrachter zu wichtigen Punkten in Konstanz geleitet werden, es Hintergründe zu Stadtvierteln und dem jeweiligen Standort gibt. Das neue Leitsystem ist erweiterbar und hält seitlich Blindenschrift für Sehbehinderte vor.h Blindenschrift für Sehbehinderte vor. "Wir sind zufrieden mit den neuen Info-Stelen", sagt Vital-Sprecher Roy Braunwarth. Gäste, die zum Beispiel mit der Bahn oder dem Schiff in die Stadt kämen, würden über die Säulen in die Niederburg geleitet. Ein nächster Schritt müsse sein, dass die über 130 Gewerbetreibenden der Niederburg im mittelalterlichen Gassengewirr gezielt gefunden werden. Dafür hat die Projektgruppe Niederburg Vital ein Konzept ausgearbeitet, das dem Amt für Stadtplanung und Umwelt vorliegt.

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