Das neue Schuljahr, das am Montag beginnt, bringt einige Neuerungen und Herausforderungen. Nicht nur die 779 Konstanzer Kinder, die in die fünften Klassen kommen und somit eine neue Schule kennen lernen, sind aufgeregt. Ab Mittwoch kommender Woche beginnen auch 622 Konstanzer Erstklässler ihre Schullaufbahn. In Allensbach sind es 34, in Hegne 15, in der Waldsiedlung 20 und auf der Insel Reichenau 38.
Premiere hat in diesem Schuljahr die Werkrealschule neuen Typs. Sie startet an der Gebhard-, der Berchen- und der Geschwister-Scholl-Schule (GSS). Im Gegensatz zur Hauptschule mit freiwilligem zehnten Schuljahr (das auch schon Werkrealschule hieß) ist der neue Schultyp von vornherein auf zehn Jahre ausgelegt. 16 Prozent der neuen Fünftklässler haben sich für die neue Werkrealschule entschieden. In diesem Konzept steckt viel Arbeit für die Schulen. So sagt GSS-Leiter Reinhard Stifel: „Wir müssen jetzt die Bildungspläne für die Stufen ab Klasse 7 konkretisieren. Vor allem müssen wir Profilfächer einrichten, uns um Berufsorientierung und die Kooperation mit den Berufsschulen kümmern.“ Auf eine Realschule gehen 25 Prozent der neuen Fünfer, aber den Rekord brechen die Gymnasien mit 58,8 Prozent. Eine Besonderheit im neuen Schuljahr ist dabei der ausgeglichene Andrang auf die vier Gymnasien. So mussten nicht allzu viele Kinder getröstet werden, weil sie nicht an ihrer Wunschschule unterkamen. Das Ellenrieder hat sechs Kinder abgewiesen, das Humboldt und die Scholl-Schule je zwei. Diese deutschen Kinder leben in der Schweiz und haben das Nachsehen, weil dieses Mal wirklich erst alle in Konstanz lebenden Kinder berücksichtigt wurden.

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