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Konstanz Diesmal wirklich: Großraumdisco Grey in Konstanz eröffnet

Nach monatelangen Verzögerungen eröffnet nächstes Wochenende die neue Großraumdisco Grey in der Max-Stromeyer-Straße in Konstanz mit einem Konzert von Marc Terenzi. Warum der Neustart so lange gedauert hat.

Wann macht das denn jetzt auf? Eine oft gestellte Frage unter jungen Menschen in und um Konstanz. Gemeint ist die neue Diskothek Grey in der Max-Stromeyer-Straße. Über Monate wurden Eröffnungen angekündigt und wieder verschoben. Spötter zogen Vergleiche mit dem Berliner Pannen-Flughafen, Gerüchte über Hintergründe der Verzögerungen wurden laut. Jetzt ist klar: Am Freitag, 26. Mai, wird das Grey erstmals öffnen, einen Tag später tritt Dschungel-König Marc Terenzi auf. Symbolisch für den Neuanfang soll die Fassade in Klinker-Optik stehen. "Wir wissen um den schlechten Ruf, den der Laden zuletzt hatte", sagt Geschäftsführer Christian Sieve.

Das ehemalige Dancepalace wurde erst zum Dance, dann zum Maexx33. Die Probleme blieben: Zu hohe Preise, zu viele Pöbeleien. "Wir haben das Bezahlkarten abgeschafft, weil es den Stress vor allem am Ausgang gab", sagt Sieve. Neben einem neuen Sicherheitssystem mit Videoüberwachung soll die Barzahlung deeskalierend wirken.

Ein Rundgang durch den fast fertigen Club zeigt, Optik war den neuen Betreibern wichtig: beleuchtete Tische und Theken, moderne Toiletten und eine große LED-Wand im Hauptsaal. Genaue Zahlen will Sieve nicht nennen, aber man munkelt von einer Millionen-Investition der Betreibergesellschaft. Sie war notwendig, zuletzt war das Maexx33 auch wegen seinem maroden Zustand in Misskredit geraten. "Wir setzen auf Größe und Masse", sagt der Geschäftsführer. Entsprechend wird das Programm sein: Hip Hop und R'n'B für den breiten Geschmack der Teenager, Electro und House in Lounge-Atmosphäre für die Mitzwanziger. Sieve spricht von Platz für insgesamt bis zu 2500 Feiernde, verteilt auf vier Bereiche.

Und was ist dran an den Gerüchten – unter anderem war von Schimmel die Rede? Die stimmten nicht, sagen die neuen Betreiber, bestätigt auf Anfrage auch die Stadt. Verzögerungen gab es demnach wegen fehlenden Sachverständigengutachten, die bei großen Änderungen Vorschrift sind. "Diese wurde nach Abschluss der durchgeführten Umbauarbeiten erst kürzlich bei uns eingereicht", sagt Andreas Napel vom Baurechtsamt. Verpflichtend ist dieses Gutachten wegen der Versammlungsstättenverordnung, die Vorgaben zur Sicherheit - hierzu zählen unter anderem Lüftung, Alarmanlage oder Notstrom - und zum Brandschutz regelt. "Von Problemen mit Schimmelbildung ist unsererseits nichts bekannt", ergänzt Napel. Die Gäste können nun also kommen.

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