Die Abiturienten haben sich laut eigener Aussage seit mehreren Monaten auf diesen Tag vorbereitet. Der Aufbau für die Spiele begann in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Nach der zweiten Stunde kaperten die Abiturienten die Schule und befreiten die Schüler, die auf dem Schulhof bei einem Spektakel mitmachen konnten. Die Band Oxnard Montalvo spielte, die Abiturienten boten ein abwechslungsreiches Programm, bei dem Lehrer und Schüler interdisziplinär Aufgaben und Rätsel lösen mussten. So konnten sie Eisgutscheine, abgesperrte Autos und Fahrräder gewinnen.
Die Köpfe des Organisatorenteams, Florian Kühlkamp, Arthur Silber, Jan Christ und Franz Sauerstein, bedanken sich: "Nur durch unser großartiges Team, eine klasse Band und den großzügigen Einsatz der Sponsoren ist ein Streich dieser Ordnung möglich geworden."
Der Abistreich entwickelte sich aus der Tradition, dass Abgänger der Gymnasien einen letzten großen Punkt hinter ihre Schullaufbahn setzen und ihren Lehrern und Mitschülern liebevolle und zum Teil gemeine Streiche spielen. In den vergangenen Jahren wurden Kraftwagen auf Hausdächer gehoben, Schwimmbecken mit Matratzen gefüllt oder ganze Schulsäle mit Wasser in Plastikbechern gefüllt. Die Schüler des Humboldt-Abschlussjahrgangs setzten sich nun an der Laube vor der Schule mit einer steinernen Stele ein eigenes Denkmal.
Prüfungen, Feiern, Abistreiche und Zukunftspläne: Das letzte Jahr am Gymnasium ist eine spannende Zeit. Lesen Sie alles rund ums Thema Abitur im Kreis Konstanz in unserem Themenpaket.