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Konstanz Bypässe am B-33-Knoten

24.02.2012
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Die Kreuzung der Bundesstraße B 33 am Stadteingang von Konstanz wird in den kommenden Monaten umgebaut.

Der Durchbruch bei der Finanzierung der neuen B 33 zwischen Allensbach und Konstanz lässt auf sich warten. Doch der Ausbau der Hauptverkehrsader von der Autobahn in Richtung Schweiz kommt zumindest im Abschnitt Konstanz-Reichenau voran. Jetzt wird der wichtige Knoten am Stadteingang umgebaut. Die Kreuzung Reichenau-/Ried-/Fritz-Arnold-Straße, direkt bei der Zentralkläranlage, soll leistungsfähiger werden. Der Durchgangsverkehr ist vom Umbau betroffen.

Es werden drei Bypässe gebaut, um die Kreuzung leistungsfähiger zu machen. Der eine lenkt den Verkehr an der Kreuzung vorbei von der Riedstraße zur B 33, einer führt aus Richtung Allensbach nach rechts in die Fritz-Arnold-Straße und der dritte aus Richtung Konstanz in die Riedstraße. Außerdem wird es künftig jeweils zwei Abbiegespuren von der Fritz-Arnold-Straße in Richtung Allensbach und von der Riedstraße in Richtung Stadtmitte geben.

Die Kreuzung wird weiterhin mit Ampeln geregelt. „Das ist der Leistungsfähigkeit geschuldet und den Fußgängern“, sagt Daniel Schrodin vom Regierungspräsidium Freiburg, Abteilung Straßenwesen und Verkehr. Der gesamte Straßenaufbau werde erneuert. Dies war im Konstanzer Gemeinderat als zu teure Maßnahme kritisiert worden. Doch den Straßenbauern geht es darum, die Leistungsfähigkeit der Straße auf Dauer zu sichern. Der komplette Umbau wird sich bis Ende September hinziehen. Mit gravierenden Verkehrsbehinderungen sei nicht zu rechnen, berichtet Schrodin.

Die Bauarbeiten in der Riedstraße beginnen am Mittwoch, 29. Februar. Die Straße ist bis Ende März im Abschnitt vom Kreisverkehr bis zur B 33 gesperrt. Der Verkehr wird umgeleitet. Ein Geh- und Radweg steht aber zur Verfügung. Die Arbeiten seien wegen der Versorgungsleitungen und Abwasserkanäle aufwändig, teilt das Regierungspräsidium mit. Die Stadtwerke Konstanz legen zudem Leerrohre für Stromleitungen und erneuern die Straßenbeleuchtung.

Rund 2,6 Millionen Euro investieren der Bund und die Stadt Konstanz in den aufwändigen Umbau der Kreuzung. Der städtische Anteil liege bei rund 1,23 Millionen Euro, berichtet Sprecher Walter Rügert. Die Stadt rechnet mit einem Zuschuss von 646 000 Euro.

Für die städtischen Buslinien gibt es einige Einschränkungen. So werden die Linien 6, 13 und 15 über die Max-Stromeyer-Straße geführt. Sie fahren also die Haltestellen zwischen Neuwerk und Fritz-Arnold-Straße nicht an. Daher richten die Stadtwerke und das Regierungspräsidium während der Bauzeit einen Pendelbus vom Industriegebiet Süd zur Linie 7 ein. Er fährt bis zu den Stadtwerken, wo auch auf die Linien 6 und 15 umgestiegen werden kann. Der Bus fährt von Montag bis einschließlich Samstag im Viertelstundentakt im Zeitraum von 6 bis 20 Uhr.

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