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Konstanz Anfang und Auftrag

20.06.2008
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Millionen für die Forschung und Sparkurs bei der Lehre: Die Anfänge des Elite-Rennens der deutschen Hochschulen waren von vielen Problemen überschattet. Jetzt lichtet sich das Chaos langsam, und deutlich wird: Eine Universität mit Ideen und dem Mut zu unkonventionellen Lösungen kann die gut gefüllten Exzellenz-Töpfe nicht nur für Doktoranden und angehende Professoren, sondern auch für die Ausbildung von Studenten nutzen.

Im neuen Studiengang des Exzellenzclusters nun aber gleich den wissenschaftspolitischen Durchbruch zu sehen, greift zu kurz. Gerade einmal 20 Studenten kommen bald in den Genuss der warmen Elite-Dusche. Hochbegabte gibt es aber auf dem Gießberg viel, viel mehr. Zumindest jedem von ihnen sollten die deutschen Hochschulen aber ein Angebot für das Studium auf angemessenem Niveau machen.

Ein Anfang ist gemacht. Nun müssen Uni und Politik über den weiteren Weg verhandeln. Zwei Fragen sollten im Vordergrund stehen: Wie es nach dem bisher vorgesehenen Ende der Exzellenz-Förderung weitergehen kann, ohne dass das mühsam Aufgebaute zerschlagen wird. Und wie die Elite unter den Studierenden am Kuchen mitessen kann.

Konstanz
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