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Konstanz Abschied von israelischen Jugendlichen

20.08.2008
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Konstanz - 18 Jugendliche aus Israel waren zum zehntägigen Gegenbesuch nach Konstanz und in den Schwarzwald gekommen, nachdem junge Leute aus der Seelsorgeeinheit Konstanz-Petershausen im Vorjahr das Heilige Land besucht hatten. Nun sind die israelischen Jugendlichen wieder aus Konstanz abgereist.

Höhepunkte des Besuchs waren die Besichtigungen der Münstertürme von Konstanz und Freiburg, ein Gottesdienst im Freizeitpark Rust und schließlich das Kühemelken im Allgäu. Für acht Mädchen und zehn junge Männer aus der Wüstenzone um Miliya war auch die Bootsfahrt auf dem Schluchsee ein Erlebnis.

E-Mail-Adressen waren bereits im Vorjahr ausgetauscht worden, doch die jetzt beendete Begegnung vertiefte die Freundschaften, zumal die Jugendlichen in Gastfamilien lebten. Gemeinsam amüsierten sie sich im "Käse-Kino" des Schweizer Museums für Brauchtum, erstiegen die alte Meersburg und bestaunten den Wasserfall in Schaffhausen, um nur einige Ziele zu nennen. Pfarrer Andreas Rudiger zudem einen Drei-Tages-Ausflug nach Gundelfingen mit diversen Schwarzwald-Abstechern. Vorher gab es noch einen Besuch auf der Insel Mainau sowie ein Fußballspiel, bei dem Rudiger kräftig mitmischte. Im feierlichen, mehrsprachigen Abschlussgottesdienst definierte der Pfarrer die Eucharistiefeier als Gemeinschaft in tiefster Form. "Hier werden wir von Gott berührt", befand der Priester, der im Vorjahr die Konstanzer Gruppe nach Israel begleitet hatte. Überraschend für viele Gläubige war die Aussage des galiläischen Gruppenleiters Elias Abu Oksa, dass sich in Israel lediglich 2,5 Prozent der Bevölkerung zum Christentum bekennen.

Die Begegnungen sollen weitergehen, wobei sich die Seelsorgeeinheit Petershausen aus der "ersten Reihe" zurückziehen will. Jetzt liegt es an den jungen Leuten, wie sie ihren Kontakt künftig gestalten. Allerdings ist daran gedacht, mit Konstanzer Schulen weitere Projekte zu organisieren.

Das Bundesfamilienministerium hatte über "ConAct" zur Finanzierung beigetragen, wie der CDU-Bundestagsabgeordnete Andreas Jung beim Auftakt betonte, als die Jugendlichen von Wolfgang Müller-Fehrenbach im Konstanzer Rathaus empfangen worden waren.

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