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Konstanz/Allensbach/Reichenau 72-Stunden-Aktion war ein voller Erfolg

11.05.2009


Ob die ansprechend gestaltete Spielstraße, die geglückte Musicaldarbietung oder der der funktionstüchtige Theaterwagen: Bei der 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) haben gestern Nachmittag alle neun Gruppen aus Konstanz, Allensbach und Reichenau ihre Projekte erfolgreich zu Ende gebracht. Sogar Erzbischof Robert Zollitsch zeigt sich begeistert.

Pünktlich um 17.07 Uhr lief die Uhr ab. Bis dahin mussten alle an der Sozialaktion teilnehmenden Gruppen ihre Projekte präsentieren. Mit Dienstleistungen wie Fahrräder putzen oder Rasen mähen versuchten die Ministranten der Konstanzer Altstadt Spenden für den gemeinnützigen Verein Impulshäusle zu sammeln. Zusätzlich sollte ein Flohmarkt vor dem Münster Geld in die Kasse bringen. Mit Erfolg: Mehr als 2600 Euro kamen an den drei Tagen zu sammeln. Ebenfalls für das Impulshäusle im Einsatz war die Aktionsgruppe der KjG Altstadt. Die Jugendlichen inszenierten ein Musical, und das gelang ihnen so gut, dass sie gestern für die Aufführung des Stücks „Der kleine Tag“ von Wolfram Eicke, Rolf Zuckowski und Hans Niehaus im gut besuchten Stephanshaus stehende Ovationen erhielten.

Ihr schauspielerisches Können im weitesten Sinne galt es für die Aktionsgruppe der KjG St. Suso aus unter Beweis zu stellen. Die Gruppe baute ein mobiles Puppentheater für den Kindergarten St. Suso und gab mit einem selbst kreierten Stück gleich die erste Vorstellung. Außerdem stellten die Wollmatinger für die Geschwister-Scholl-Schule Sportgeräte aus Holz her. Auch die Reichenauer Gruppe war für den Kindergarten im Einsatz: Die KjG Reichenau legte für den Kindergarten Käppele einen Barfußweg und Hochbeete für Kräuter, Gemüse und Blumen an. Zusätzlich konstruierten die Jugendlichen einen Schwebebalken aus einem Holzstamm. Geschafft hat es auch die Aktionsgruppe Hartmuttobak aus Allensbach: Die 20 Jugendlichen legten für das Bildungs- und Erziehungszentrum Marianum in Hegne ein Volleyballfeld an und installierten an neuer Stelle eine Tischtennisplatte.

Pünktlich zur Einweihung dieser Tischtennisplatte kam am Sonntag ein prominenter Gast: Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch schaute im Anschluss an einen Gottesdienst in Hegne auf eine Partie „Rundlauf“ vorbei.

Einen mobilen Theaterwagen für das Kulturfestival „kantinale 09“ bauen: So hatte die Aufgabe an die 20 Mitglieder der Aktionsgruppe der Ministranten St. Gebhard gelautet. Nach kleineren Problemen bei der Materialbeschaffung und der Stabilisierung der Bühne konnte die Gruppe am Sonntag einen funktionsfähigen Wagen präsentieren. Handwerkliches Geschick war auch in Litzelstetten gefragt: Auf dem dortigen Jugendzeltplatz Heinrich Suso errichteten die Mitglieder der KjG St. Georg am Sonntagmorgen spontan sogar einen Altar für Gottesdienste im Freien. „Projekt geschafft“, hieß es dort bereits, nachdem die Gruppe ihre eigentliche Aufgabe – Teile des Geländes bepflanzen, Zaunpfähle erneuern und Brennholz sammeln – erfüllt hatte.

Glück mit dem Wetter hatte die Aktionsgruppe der KjG Maria Hilf aus Allmannsdorf, die gestern im Rahmen eines Straßenfestes ihr Projekt präsentierte: Die Neugestaltung einer Spielstraße am Tannenhof. Die 15 Jugendlichen bemalten dazu Schilder und Figuren. Außerdem drehten sie einen Film rund um das richtige Verhalten auf der Spielstraße.

Rund 60 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 25 Jahren haben sich in Dettingen-Wallhausen an der 72-Stunden Aktion beteiligt. In diesen drei Tagen mussten sie ein Buswartehäuschen renovieren und auf dem Schulhof eine Kletterwand erstellen, ein Mülltrennsystem installieren und verschiedene Hüpfspiele aufmalen. Und daneben blieb ihnen sogar noch etwas Zeit, um mit Flugblättern für den Weltladen zu werben.

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