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Konstanz 72-Stunden-Aktion: Die Uhr läuft

08.05.2009


Pünktlich um 17.07 Uhr erfuhren am Donnerstag die insgesamt neun teilnehmenden Konstanzer, Allensbacher und Reichenauer Gruppen ihre Aufgaben für die 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bei der gemeinnützigen Aktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ haben die jungen Teilnehmer bis Sonntagnachmittag Zeit, die ihnen übertragenen Aufgaben zu erfüllen und das Ergebnis anschließend zu präsentieren.

Auf der Konstanzer Markstätte übergab Theaterintendant Christoph Nix als Projektpate der Leiterrunde der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) Altstadt die Aufgabe, bis Sonntag ein Musical zu konzipieren und aufzuführen. „Hilfe“ ist das erste Wort, das Kathrin Möllers nach der Bekanntgabe der Aufgabe über die Lippen kommt. Und auch Patrick Schreibmüller gibt sich zunächst ratlos: „Jetzt stehen wir, glaube ich, erstmal vor einem Problem“, meint er.

Ganz anders sieht das bei der Aktionsgruppe der Ministranten aus der Konstanzer Altstadt aus, die ihre Aufgabe von Bürgermeister Claus Boldt entgegennahm. Die „Altstadt Minis“ sollen durch verschiedene Formen von Dienstleistungen Spenden für das Jugendbüro „Impulshäusle“ sammeln. „Ich denke, es ist machbar“, meint Daniel Fritz, der die Gruppe betreut. Doch dazu brauchen er und sein Team noch Kundschaft. Fahrräder putzen, bei der Gartenarbeit behilflich sein oder Einkäufe tragen – wer solcherlei Dienste in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei den „Altstadt Minis“ melden. Tel.: 01 57 / 73 99 85 91.

Viel Kreativität ist auch bei den sieben Projekten gefragt, die die anderen Aktionsgruppen in Konstanz, Allensbach und auf der Reichenau bewerkstelligen müssen. Gestalterisch betätigen sich die beiden Aktionsgruppen aus Allmannsdorf: Während die KjG Maria Hilf eine Spielstraße neu gestalten und einen Film darüber drehen soll, werden die Mitglieder der KjG St. Georg in den nächsten drei Tagen ein Gelände bepflanzen und einem Zaun reparieren. Die Gruppe der KjG St. Suso aus Wollmatingen hat die Aufgabe, ein Puppentheater für den Kindergarten und Bänke für die Geschwister-Scholl-Schule zu bauen, während die Ministranten der St. Gebhardsgemeinde aus Petershausen einen Theaterwagen bauen müssen.

Einen Barfußweg und Hochbeete für einen Kindergarten anlegen: So lautet das Projekt, mit dem die KjG Reichenau betraut wurde. Handwerklich tätig sein werden auch die Mitglieder der Katholischen Jugen St. Verena aus Dettingen. Sie sollen einen Schulhof gestalten und ein Buswartehäuschen mit einem frischen Anstrich versehen. „Hartmuttobak“ schließlich heißt die Aktionsgruppe aus Allensbach, die bis Sonntag im Bildungszentrum Marianum in Hegne ein Volleyballfeld und einen Tischtennisplatz anlegen soll.

Florian Pflüger

Informationen im Internet:

www.72stunden.de

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