Zwei Fahrzeuge sind am Donnerstagabend kurz vor Mitternacht auf der B 33 aufeinandergeprallt. Nach dem Unfall zwischen der Kindlebild-Kreuzung und Reichenau-Waldsiedlung kam für den 27-Jährigen jede Hilfe zu spät, berichtet die Polizeidirektion Konstanz. Er hatte schwere Verletzungen am Kopf. Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in den Morgen hin. Die B 33 war noch im Berufsverkehr gesperrt, es kam zu langen Staus.
Zeugen hatten der Polizei einen schweren Verkehrsunfall gemeldet. Als die Einsatzkräfte an den Unfallort kamen, lag ein Fiat Ducato auf der Fahrerseite. Der 51 Jahre alter Fahrer war eingeklemmt. Im anderen Wagen gab der Fahrer keine Lebenszeichen mehr von sich. Die Feuerwehrleute befreiten beide Männer aus den Fahrzeugen. Notarzt und Rettungskräfte kümmerten sich um sie. Der 51-Jährige aus dem Raum Rottweil erlitt mehrere Beinbrüche, er wurde mit dem Rettungswagen ins Klinikum Konstanz gebracht. Am Unfallort waren Notfallseelsorger im Einsatz.
Unfallursache noch unklar
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Konstanz leuchteten die Unfallstelle aus und suchten nach eventuell weiteren Verletzten im Bereich der Straße. Zur Bergung des Fiats wurde ein Kranfahrzeug eingesetzt.
Die Unfallursache steht noch nicht fest. Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat ein Gutachten in Auftrag gegeben. Nach bisherigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Fahrzeuge im Begegnungsverkehr miteinander zusammenstießen. Der Sachschaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 19.000 Euro.
Wegen großer Mengen an ausgelaufenen Betriebsstoffen war die Straße im Bereich der Unfallstelle stark verschmutzt. Ein Spezialunternehmen übernahm die Reinigung. Die Bundesstraße war bis etwa 7.30 Uhr gesperrt.