Konstanz – Das Jahr 2010 begann für viele Konstanzer vor allem neblig. Das Feuerwerk versank in einigen Konstanzer Stadtteilen fast komplett im dichten Nebel: So konnte man im Paradies und der Altstadt teilweise nicht mal mehr weiter als zehn Meter sehen.
Nach Angaben der Wetterwarte Konstanz vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sei dies nicht außergewöhnlich für die Jahreszeit. Nebel entstehe häufig im Winter, wenn die Sonne tagsüber Wasser verdunstet, die Luft sich abends aber so stark abkühlt, dass das Wasser wieder kondensiert, hieß es vom DWD dazu.
Während die Polizei Konstanz von einer vergleichsweise „ruhigen Silvesternacht“ mit vor allem kleineren Einsätzen spricht, musste die Feuerwehr Konstanz häufig ausrücken. Bereits vor Mitternacht mussten die Feuerwehrleute unter anderem einen umgestürzten Baum in Allmannsdorf beseitigen und einen unter Wasser stehenden Keller in Dingelsdorf auspumpen.
Nach Mitternacht wurde die Feuerwehr noch häufiger alarmiert. Unter anderem fuhren Einsatzfahrzeuge in die Wollmatinger Benedikt-Bauer-Straße. Dort hatte eine Silvesterrakete im Dachbereich einen Brand verursacht. Anwohner hatten ihn jedoch bereits bei Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Nahezu zeitgleich gab es einen Feueralarm aus dem Glockenturm des Münsters. Glücklicherweise stellte sich dies jedoch als Fehlalarm heraus. Eingreifen mussten die Einsatzkräfte jedoch etwas später, gegen 1 Uhr, als ein Altkleidercontainer in der Schwaketenstraße brannte. Die Feuerwehr vermutet als Brandursache, dass Feuerwerkskörper in den Container geschmissen worden waren.

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