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Hohenfels Sieger in Hohenfels ist Andreas Funk

13.02.2012
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Es sind am Ende 4,47 Prozent, die Andreas Funk und Ulrich Miller trennen. 45 Stimmen genau, die Andreas Funk im zweiten Wahlgang der Bürgermeisterwahl in Hohenfels zum Sieger erklären.

Als Bürgermeister Hans Veit das Ergebnis in der Hohenfelshalle bekannt gibt und den neu gewählten Bürgermeister nach vorne ruft, dauert es ein wenig, bis sich Andreas Funk den Weg durch die Menschenmasse gebahnt hat. Seine Frau Ronja begleitet ihn. Veit überreicht einen Blumenstrauß und gratuliert. Er habe keine große Rede vorbereitet, gesteht Funk am Rednerpult den vielen Besuchern. „Ich habe zittrige Knie und mein Herz schlägt mir bis zum Hals, doch ich freue mich unheimlich“, sagt er freudestrahlend. Er bedankt sich für das gute Ergebnis und die hohe Wahlbeteiligung von 68,15 Prozent.

Von 1482 Wahlberechtigen haben im zweiten Wahlgang 1010 ihre Stimme abgegeben. Das sind etwas weniger als im ersten Wahlgang. In den Wahlbezirken Liggersdorf-Selgetsweiler, Mindersdorf und Kalkofen ist Funk der klare Sieger. Die Wähler, die im ersten Wahlgang anderen Kandidaten ihre Stimme gegeben haben, entscheiden sich im zweiten Wahlgang eindeutig für Funk. Denn Miller büßt im Vergleich zur ersten Wahl in diesen drei Bezirken kaum Stimmen ein. Er holt die meisten Stimmen in Deutwang und bei der Briefwahl. Fritz Bezikofer erzielt im zweiten Wahlgang 13,19 Prozent und Martin Beitlich 5,56 Prozent der Stimmen.

Nach Bekanntgabe des Ergebnisses in der Hohenfelshalle gehören Martin Beitlich und Ulrich Miller mit zu den ersten, die Andreas Funk gratulieren. Der neue Bürgermeister wünscht sich vor allem eins, dass er all diejenigen, die ihn nicht gewählt haben, überzeugen kann und dass auch sie ihn unterstützen werden. Er folgt am Ende seiner Rede einem guten Brauch, den es in Hohenfels gibt, und lädt jeden zu einem Getränk in eines der Gasthäuser ein.

Ulrich Miller, der 38,29 Prozent der Stimmen erzielt, kommentiert das Ergebnis mit den Worten: „Die Wähler haben sich für einen Verwaltungsmann entschieden.“ Er sei enttäuscht und fühle sich getäuscht, denn er sei davon ausgegangen, dass Hohenfels nach 24 Jahren etwas anderes haben wollte. Dennoch habe er den Wahlkampf als „sehr fair“ empfunden.

CDU-Bundestagsabgeordneter Andreas Jung ist beeindruckt von dem Interesse der Menschen an dieser Bürgermeisterwahl. „Die Gemeinde Hohenfels ist ein Juwel, bei der sich der Bürger sehr aktiv einbringt“, sagt Jung in der Hohenfelshalle. Er zollt allen Bewerben Respekt, da Hohenfels wirklich eine Auswahl gehabt hätte. Und er rückt den amtierenden Bürgermeister Hans Veit und seine Frau Ingrid noch einmal in den Mittelpunkt. Für sie sei dieser Abend ein Übergang. Er dankt Veit für 24 Amtsjahre, einem Bürgermeister mit „Sachverstand, Tatkraft und Herz“.

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