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Hohenfels Bezikofer: Es ist eine Richtungswahl

09.02.2012
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Fritz Bezikofer hat im ersten Wahlgang bei der Bürgermeisterwahl in Hohenfels das drittbeste Ergebnis erzielt. Nun steht am Sonntag, 12. Februar, der zweite Wahlgang an.

Herr Bezikofer, während die anderen drei Bürgermeisterkandidaten offiziell angekündigte Wahlkampfveranstaltungen organisieren, verzichten Sie gänzlich darauf. Warum?

Die Beteiligung der Bürger an solchen Wahlkampfveranstaltungen ist in der Regel nicht mehr so groß. Ich habe in einem langen Wahlkampf und in der ersten Runde meine Person dargestellt, Knackpunkte in der Gemeindepolitik angesprochen und Lösungsansätze aufgezeigt. Der persönliche Austausch steht für mich jetzt im Vordergrund.

Sind Sie dennoch in Hohenfels unterwegs?

Ja, jeden Abend in den drei Gaststätten und bei Vereinen. Ich stelle mich den Bürgern in persönlichen Gesprächen, erhalte viele Anrufe und beantworte die reichlich eingehenden E-Mails. Und meine Homepage hat seit dem ersten Wahlabend mittlerweile 700 neue Zugriffe.

Wie fühlen Sie sich?

Ich fühle mich gut. Viele positive Rückmeldungen und Aufforderungen haben mich bewogen, weiterzumachen, sprich mich auch der zweiten demokratischen Wahl zu stellen.

Was erwarten Sie persönlich vom zweiten Wahlgang an diesem Sonntag?

Ich erwarte eine durch zwei Wahlgänge klar definierte demokratische Entscheidung. Ich glaube, dass es eine Richtungswahl zwischen unbekanntem Auswärtigen oder jahrelang bekanntem Einheimischen sein wird. Die Wahl ist sicherlich auch ein Gradmesser und ein Richtungsbarometer für die bisherige Arbeit von Bürgermeister Hans Veit, dem Hohenfelser Gemeinderat und den Verantwortungsträgern in den Vereinen. Der Wähler wird entscheiden, ob er mit dem bisher geleisteten hohen ehrenamtlichen Engagement zufrieden ist, oder ob er eine neue Ausrichtung mit - in der Konsequenz - wohl auch neuen Köpfen will. Die erste Wahl wird vielfach als Sondierungswahl angesehen. Die Zeit dazwischen hat viel Diskussionsstoff geboten, der Meinungsaustausch wurde und wird noch immer geführt. Die zweite Wahl ist oft schon ganz anders ausgefallen als die erste.

 

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