Närrisches Volk genoss Frauenfasnet der katholischen Frauengemeinschaft
Hilzingen (drm) Knapp vier Stunden wirbelten und witzelten sie wieder durch den Kirchenkeller – und das auch noch an zwei Aufführungstagen: Die närrischen Frauen von der katholischen Frauengemeinschaft haben erneut ein Super-Programm für ihre Frauenfasnet auf die Beine gestellt. Mit frechen Sketchen und Liedern und einem kleinen schaurig-frivolen Schattentheater, das ob der gespielten Amputationen gerade den männlichen Gästen manches entsetzte „Oh“ entfahren ließ, rückten die Akteurinnen die weibliche Seite der Fasnet erneut in das beste Licht. Allen voran Nadine Faivre-Fröhling. Bei der Frau mit der Profi-Ausbildung als Clown laufen alle Fäden zusammen. Sie wirkt mit – immer urkomisch, und oft herzbewegend. Sie führt Regie, sie macht die Ansage – diesmal als Luigi aus der Hilzinger Partnergemeinde Lizzano. Der kleine Italiener sorgte als Bürgermeister-Chauffeur für viele lokale Bezüge. Das ging hin bis zu den problematisch engen Kreisverkehren, die nun von der gesamten Bevölkerung probegefahren werden müssen.
Und Orden gab's, heilig's Blechle! Für die FDP-Landesmutter Birgit Homburger einen Krisenbewältigungsorden, die „Kelle am Bande“ für den Kirchenrenovierungsförderverein-Macher Egon Schmieder, die Narrenkappe für die SÜDKURIER-Piratin. Pfarrer Julius Schmitt bekam seinen Heiligenschein zurück, plus Rotwein für einen verstärkten Haarwuchs. Klar, dass beim Dorf-Tratsch der größte Versprecher 2011 in Hilzingen nicht unerwähnt blieb: Die Begrüßung des Geistlichen „ und seiner Frau“ beim Neujahrsempfang durch Bürgermeister Franz Moser.
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