Die Pfadfinder-Jugendburg erstrahlt in neuem Glanz. Die Grauen Reiter danken den Sponsoren
Hilzingen-Duchtlingen (drm) Das Haupthaus der Vorburg auf dem Hohenkrähen präsentiert sich mit neuem Dach und sonnig gelber Fassade. Die dort beheimatete Pfadfinderschaft „Graue Reiter“ hat 4000 Arbeitsstunden in die Maßnahme investiert. Als reine Fremdleistung hätte sie eine Viertelmillion Euro gekostet. Schlussendlich möglich geworden ist die Sanierung aber nur durch Firmen, die den Pfadfindern zu Sonderpreisen oder unentgeltlich mit Material und Arbeitskraft zur Seite standen, und durch viele private Spender. Ihnen allen zu danken, ist den Grauen Reitern ein großes Anliegen.
An Geldspenden hatten die Grauen Reiter 27 000 Euro zur Verfügung. Tüchtige Rabatte auf ihre regulären Preise gewährten ihnen die an der Ausführung der Sanierung beteiligten Firmen Weber Maxit, Creaton Ziegel, Gerüstbau Sauter, Holzhandel Spießmacher und Koch Kamine. Und dann gingen die Pfadfinder an das Werk: Insgesamt waren fast hundert Graue Reiter aus ganz Deutschland, aber auch Leute aus anderen Pfadfinder-Bünden an der Arbeit. Durchschnittlich zehn bis 15 Personen waren vom frühen Morgen bis oft um Mitternacht damit beschäftigt, das Gebälk und die Ziegel auf Vordermann zu bringen und den Dachstuhl zu isolieren.
Jetzt könnten sich die Grauen Reiter eigentlich erst einmal zurücklehnen und ausruhen. Sie sehen aber noch viele andere Aufgaben, die erledigt werden müssen bis hin zum vollständigen Wiederaufbau der ursprünglichen Burgmauer.