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Hilzingen Freude über soliden Haushalt in Hilzingen

Zufriedene Gesichter sah man in der jüngsten Gemeinderatssitzung im Hilzinger Rathaus. Einstimmig wurde der Haushaltplan 2017 beschlossen. Investiert wird in die Dorfmitte und Schule.

Dabei weist der Haushalt für kommendes Jahr ein Gesamtvolumen von 25 Millionen Euro auf, davon entfallen 5,4 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt. Die wichtigsten Investitionen sind die Erweiterung der Gemeinschaftsschule, die Umgestaltung des Dorfplatzes und die eventuell auch schon der erste Teil der Rathaussanierung – wie es bereits im Rahmen der Haushaltsplanungen angedacht wurde.

Die Rücklagen, die Ende 2017 einen Stand von voraussichtlich 2,8 Millionen Euro haben werden, müssen dazu kaum angegriffen werden. Vorgesehen ist aktuell eine Entnahme in Höhe von 70 000 Euro. Als Zuführung zum Vermögenshaushalt sind 1,4 Millionen Euro angesetzt.

„Wir können stolz sein,“ merkte Hilzingens Bürgermeister Rupert Metzler an. Man habe gemeinsam einen vernünftigen und realistischen Haushalt erstellt, dessen geplante Vorhaben auch abgearbeitet werden könnten. Was die mittelfristige Finanzplanung angeht, wies die Kämmererin Elisabeth Stauder darauf hin, dass hier einiges bloßer Wunsch bleiben sollte. Andernfalls würde 2020 der Stand der Rücklagen unter der gesetzlich geforderten Mindesthöhe liegen.

"Top", lautete die Bewertung von FW-Ratsmitglied Thomas Hägele: „Es gibt keinen Stillstand, es geht in Hilzingen weiter vorwärts“, sagt er zum vorliegenden Planwerk. Fabian Jutt (CDU) begrüsste, dass durch die vorgesehenen Investitionen das Leben in Hilzingen noch ein Stück weit lebenswerter werde. Skeptisch betrachte er allerdings die mittelfristige Finanzplanung. Hier riet er zu überlegtem Handeln. Die Umsetzung zahlreichen Vorhaben gab Andrea Baumann (SPD/UL) zu denken. „Das ist eine Herausforderung für die Verwaltung.“ Sie sah die Kommune finanziell durch die angekündigten Zuschuss-Kürzungen vom Land finanziell im Stich gelassen – gerade bei der Kinder-Betreuung. Die Rätin regte an, sich über die künftig wohl ausbleibenden Mittel genauer zu informieren und bei der Landesregierung mit einer Resolution zu protestieren. Von den Liberalen gab es keine Haushaltserklärung, ihre Sitze waren krankheitsbedingt ausgedünnt. Weil darunter Sigmar Schnutenhaus, stellvertretender Bürgermeister und Fraktionssprecher fehlte, fiel auch die für diesen Abend angesetzte Wahl der stellvertretenden Bürgermeister aus.

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