Hilzingen Bürgermeisterwahl: Wer wird der Nachfolger?
Am kommenden Sonntag, 5. Februar, entscheidet sich, wer Nachfolger des Hilzinger Bürgermeisters Franz Moser werden wird. Bild: Biehler
Noch einmal sind knapp 6500 Hilzinger zur Wahl des nächsten Bürgermeisters der Doppelgemeinde aufgerufen. Nachdem im ersten Wahlgang kein Kandidat die erforderliche, absolute Mehrheit erreicht hat, geht es nun im zweiten Wahlgang am Sonntag, 5. Februar, um die Entscheidung – und bei drei Kandidaten können schon 34 Prozent der Stimmen zum Wahlerfolg ausreichen.
Bis zuletzt sind die Bewerber unterwegs, um für sich zu werben. Aber nicht nur in Gasthäusern, auf der Straße und vor Supermärkten begegnen sie ihren Wählern, sondern auch im sozialen Netzwerk Facebook.
Laura Boos, Alexandra Hertrich und Tobias König haben die Initiative „Hilzingens nächster Bürgermeister – jetzt seid ihr die Jury“ ins Leben gerufen. Mittlerweile 260 Mitglieder diskutieren die Wahl und sammeln Fragen an die drei Kandidaten. Ab heute sollen auch die Antworten der Bewerber veröffentlicht werden.
„Wir freuen uns sehr, dass unsere Facebookgruppe inzwischen so große Kreise zieht. Wir werden die Kandidaten heute bitten, die vorliegenden Fragen zu beantworten, um die Diskussion mit den Gruppenmitgliedern zu starten“, kündigt Alexandra Hertrich an. Weitere Fragen seien dennoch erlaubt und gewünscht, betont sie auf Nachfrage des SÜDKURIER und betont auch, dass die Plattform nicht nur jungen Wählern offen steht, sondern allen Altersgruppen.
Dabei ist ihnen wichtig, die Unabhängigkeit der Gruppe zu betonen. „Das geht auf unsere Initiative zurück und wir haben dies unabhängig von allen Kandidaten gegründet“, betonen Laura Boos, Alexandra Hertrich und Tobias König.
Das ist gefragt: Dabei wollen die Gruppenmitglieder nicht nur wissen, welcher Partei die Kandidaten angehören, sondern auch für wie viele Mitarbeiter sie in ihrer derzeitigen Position Verantwortung tragen oder wie sie zur Jugendarbeit und einem Jugendzentrum stehen.
Weitere Fragen hat die SÜDKURIER-Redaktion den drei verbliebenen Kandidaten gestellt. Rupert Metzler will mit Persönlichkeit punkten, Ralf Oßwald durch Bürgernähe begeistern und Uwe Eisch mit Verwaltungserfahrung überzeugen. Wem es am Ende reichen wird, dürfte bis zuletzt spannend bleiben. Ebenso spannend wird die Höhe der Wahlbeteiligung erwartet. Am Sonntag von 8-18 Uhr haben die Wahlberechtigten in Hilzingen Gelegenheit ihre Stimmzettel abzugeben. Dann wird sich zeigen, ob die Anstrengungen der letzten Tage sich für den einen oder anderen Kandidaten auszeichnen.

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