Laut haben sie für einige die Werbetrommel gerührt und heftig haben sie sich positioniert. Eine Votum konnten sie nicht fällen.
Am Dienstag, 7. Dezember, soll das Ringen um ein Großprojekt für die Stiftung in die nächste Runde gehen. Eine schnelle Entscheidung im Zuge einer Kampfabstimmung wollte Bürgermeister Michael Klinger in der Stiftungsratssitzung auf jeden Fall vermeiden. „Wenn wir etwas Gutes tun wollen, dann sollten wir es auch gemeinsam tun“, warnte er vor knappen Entscheidungen.
Dabei lag der Kompromiss zum Greifen nah: Einig waren sich alle, dass der von den Freien Wählern angeregte Sozialkreis unterstützenswert sei – jedoch nicht aus der abgesparten Rücklage, sondern aus den jährlichen Erträgen. Einig waren sich alle, dass der Radweg nach Randegg ein in sich geschlossenes, kalkulierbares Projekt ist. Einig waren sich auch alle, dass die Renaturierung des Riederbaches eine Aufgabe für die nächsten Jahre ist. Einigkeit kam dennoch nicht zustande.
Jetzt sollen die Fraktionen noch einmal nachdenken können, um das Stiftungsgeld weise zu investieren.
Außerdem müssen sich die Antragsteller aus der Eichendorff-Realschule gedulden. Denn auch deren Antrag auf Unterstützung für die Schultheatergruppe muss noch genauer geprüft werden. In ihrem Antrag haben die Theaterleute versehentlich verraten, dass sie auch auf Geld des Rotary-Clubs hoffen. „Erst muss geklärt werden, wer von beiden bezahlt“, forderten die Stiftungsräte. Der Antrag soll ebenfalls am 7. Dezember wieder auf die Tagesordnung kommen.
